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Challenge X-Systra in Paris

Zwei aus drei

Bei drei Spielen am vergangenen Wochenende konnten die USV Basketballteams zwei für sich entscheiden


Nach Ferienpause gut in den Schlussspurt gestartet

 

Bei dem straffen Spielplan der u16 tat die Ferienpause, die aus einer Woche trainings- und einem Wochenende spielfrei bestand, sehr gut. Doch viel Zeit zum Durchschnaufen war nicht, denn bereits am vergangenen Wochenende startete der Schlussspurt der letzten fünf Spiele der Saison 2019/20. Los ging es mit dem Rückspiel gegen BIG Gotha I. Das Hinspiel konnten die USV Jungs souverän mit 103:53 für sich entscheiden. Doch in der Zwischenzeit hatte das Gothaer Team gegen die führenden Teams der Liga Saalfeld und USV Erfurt gewonnen. Es wartete demnach wieder eine Wundertüte, auf die man sich im Vorfeld schwer einstellen konnte.

 

Die Vorgaben waren klar und überschaubar: Im Angriff schnell spielen, viel Bewegung mit und ohne Ball an den Tag legen und hart den Korb attackieren. In der Verteidigung schnell umschalten, kommunizieren und konsequent ausboxen.

 

Die Jungs starteten sehr gut in die Partie und zeigten direkt einmal die Marschroute an. Oftmals konnten die Gothaer Jungs nur hinterher schauen, als Jena durch ein bis zwei schnelle Pässe die Fastbreakkorbleger verwandelte. Mit 9:23 entschied der USV das Viertel klar für sich. Doch in den zweiten zehn Minuten schlichen sich immer mehr Fehler und Unachtsamkeiten ein. Zu oft verwechselte das Team "schnell" mit "hektisch" spielen, verlor unnötig den Ball, fand zu langsam eine Zuordnung in der Verteidigung und ließ Gotha damit stärker werden. Auch das Boxout war zu oft nicht vorhanden und Gotha erzielte den Großteil seiner Punkte aus zweiten und dritten Wurfchancen. Sie konnten das Viertel gewinnen und der Vorsprung schmolz auf 27:38.

 

In der Halbzeitpause fiel die Ansprache sowohl positiv als auch negativ aus: die Jungs spielten schnell und fanden fast immer den besser positionierten Mitspieler. Mit der Offensive konnten bis auf Kleinigkeiten also alle zufrieden sein. Doch die Verteidigung war vor allem im zweiten Viertel schlichtweg ungenügend. Deshalb schauten die Jungs nicht schlecht, als von der Trainerin angekündigt wurde, dass jeder, der in der zweiten Halbzeit nicht ausboxt, direkt ausgewechselt wird.

 

Prompt wurde genau das besser. Auf einmal konnten alle den Gegenspieler rausschieben und so den Rebound sichern. Die letzten beiden Viertel wurden mit 10:19 und 15:22 gewonnen und damit die Gesamtpartie mit 53:79. Dabei blieb die Intensität in der Offense hoch und die Defense wurde verbessert. Lediglich eine Auszeit nach Beginn des vierten Viertels trübte die gute zweite Halbzeit, da die Jungs offenbar bereits nach dem dritten Viertel dachten, das Spiel wäre gelaufen. Die kurze Ansprache half und die Mannschaft brachte das Spiel konzentriert zu Ende.

 

Nun stehen noch vier wichtige Spiele beim Kampf um einen Platz unter den ersten vier auf dem Plan. Los geht es mit dem BC Erfurt am Samstag in eigener Halle. Im Hinspiel kassierte man die höchste Niederlage der gesamten Saison. Ziel ist, es im Rückspiel besser zu machen, steht man in der Tabelle doch vor Erfurt und besitzt eigentlich die Qualität, ein Duell auf Augenhöhe zu haben.

 

Für die USV Jena u16 spielten: Mauß (25 Punkte), Nürnberger (15), Rueda Martín (14), Reichart (8), Rocktäschel (6), Scholze (5), Zimmermann (4), Töteberg (2)

 

Niederlage der zweiten Mannschaft im Spitzenspiel gegen Weimar

 

Die zweite Herrenmannschaft des USV Jena verlor am Sonntag, trotz großen Kampf und Einsatz in der zweiten Halbzeit, gegen Weimar mit 61:72. Es fanden sich, trotz des frühen Starts um 10 Uhr, auch ein paar Zuschauer in der Halle ein, leider aber nicht das Kampfgericht. Mit etwa zehn Minuten Verspätung startete das Spiel.

 

Schon die Anfangsphase des Spiels mit ständigen Führungswechseln zeigte, dass beide Mannschaften auf Augenhöhe agierten. Im Laufe des ersten Viertels konnte sich keine Mannschaft mit viel Vorsprung absetzen. Am Ende gewann es Weimar mit 18:15. Zu Beginn des zweiten Viertels präsentierten sich die Basketballer des USV unkonzentriert im Angriff. Mitunter durch zwei schnelle Dreipunktwürfe der Nummer 5 von Weimar konnten sich diese einen 11-Punkte-Vorsprung zur Mitte des zweiten Viertels erarbeiten. Durch Punkte von Hofmann und Fränzle konnte der Lauf von Weimar gestoppt werden. Dennoch führte Weimar zur Halbzeit weiterhin mit insgesamt neun Punkten (32:41).

 

In der zweiten Halbzeit startete Jena furios. Durch präzise und schnelle Pässe konnte die Weimarer Zonenverteidigung überlistet werden. Nach einer Auszeit der Weimarer verlor der USV jedoch wieder den Faden in der Offensive, konnte aber durch eine konzentrierte und engagierte Defensivleistung eine Vergrößerung des Weimarer Vorsprungs verhindern. So stand es kurz vor Ende des dritten Viertels 42:51 aus der Sicht des USV. Doch nun zeigte der Einsatz in der Defensive seine Wirkung und Jena verringerte Punkt um Punkt seinen Rückstand. Damit entschied der USV das dritte Viertel 21:15 für sich und es ging mit nur vier Punkten Rückstand an das letzte Viertel.

 

In den ersten Minuten des letzten Viertels zeigten sich die Weimarer weiter beeindruckt von der Defensive der Jenaer und erzielten nur fünf Punkte in fünf Minuten. Doch leider konnte der USV diese Schwächephase nicht nutzen und so stand es nach 35 Minuten 55:63. In der Schlussphase des Spiels konnte Jena den Rückstand nicht weiter verkleinern und verlor am Ende mit 61:72 gegen Weimar. Durch die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze muss Jena sich für die nächsten Spiele vornehmen, vor allem die Offensive zu stärken und an ihrer Freiwurfquote (7/23) zu arbeiten, damit die Chance auf die Teilnahme an den Playoffs nicht vergeben wird.

 

Für die USV Herren II spielten: Wolf (15), Fränzle (12), Bartl (2), Fabbri (5/1 Dreier), Hofmann (8/1), König (2), Kühn, Mahfoud, Rinke (6) Slowik (4), Straub (7).

 

Weitere Spiele der USV Basketballer

USV VIMODROM Baskets Damen I vs. TV Marktheidenfeld: 65:63


26.02.2020 13:23