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Zwei aus drei

Zusammenfassung Herren Kleinfeld -23.02.2020-

USV beendet Vorrunde mit Platz 4 und zieht in die Playoffs ein!


Liebe Freunde des gepflegten Lochballsports, das Finale der regulären Saison fand in Jena statt und das Heimteam wollte gegen den PSV 90 Dessau und die SG Oelsa aus Freital zwei Siege einfahren, um sich eine gute Ausgangslage für die anstehenden Playoffs zu sichern. Die Teilnahme an der Endrunde war zwar sicher, aber es ging immer noch um den finalen Tabellenplatz und damit auch um den kommenden Gegner im Halbfinale der Playoffs. Doch auch bei diesen abschließenden Begegnungen konnte die Mannschaft des USV Jena nur bedingt überzeugen.

Im ersten Match des Tages trafen die Saalestädter auf die Black Wolves aus Dessau. Nach einem kurzen Abtasten erzielten die Gäste das erste Tor des Spiels. Jena verlor leichtfertig den Ball vor dem gegnerischen Tor und der daraus folgende Konter wurde eiskalt von den Dessauern genutzt. Doch eine Antwort des USV Jena ließ nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute nach dem Rückstand erzielte Sebastian Rau mit seinem 18. Saisontor den Ausgleich. Die USV-Vertretung legte nach und belohnte sich innerhalb von zweieinhalb Minuten mit der Führung und einem weiteren Tor zum 3:1, welches durch eine Co-Produktion von Samuel Kaufmann und Sebastian Rau entstand. Mit schnellen und direkten Pässen kombinierten sich die beiden USV-Spieler durch die gegnerische Abwehr und erzielten diesen gut herausgespielten Treffer. Doch wie so oft in der Rückrunde spielte die USV-Mannschaft zu unbeständig. Leichte Ballverluste, schlechte Kommunikation auf dem Feld und eine zu passive Verteidigung führten dazu, dass im Angriff nur wenige Chancen herausgespielt werden konnten und der Gegner immer wieder zu einfachen Torchancen eingeladen wurde. Auch deshalb kassierten die Saalestädter zwischen der fünften und achten Minute der ersten Hälfte gleich vier Gegentore. Exemplarisch für diese schwierige Phase der USV-Vertretung ist das Gegentor zum 3:5. Ausweichkapitän Ba Duong Dang vertändelte den Ball an der Bande in Höhe der Mittellinie. Der folgende tiefe Pass der Dessauer in Richtung Jenaer Tor wurde vom herausrutschenden USV-Goalie Benjamin Knobloch unglücklich abgefälscht, so dass der Ball direkt beim Gegenspieler landete, der mit einem sehenswerten Lupfer die letzten Abwehrversuche ins Leere laufen ließ. Es folgten fünf Minuten, in denen die Saalestädter zwar viel probierten, aber kaum zwingende Chancen herausspielten. Erst durch einen gut platzierten Schuss von Ba Duong Dang in der 13. Spielminute konnte der Anschluss zu den Black Wolves wiederhergestellt werden. Aber den Schlusspunkt für die erste Hälfte setzten wieder die Gäste, die durch einen Penalty ihre Führung auf 6:4 ausbauten.

Nach der Halbzeitpause erwischten die USV-Spieler den besseren Start und konnten durch zwei Tore den Rückstand egalisieren. Aber nur drei Sekunden nach dem Ausgleich kassierte die Jenaer einen weiteren Gegentreffer. Den Bully am Mittelpunkt verlor die USV-Vertretung und ließ dem vorstürmenden Dessauer Angreifer zu viel Platz auf der rechten Seite, sodass dieser keine Probleme hatte den Goalie zu überwinden. Anschließend gelang beiden Mannschaften wenig und die Begegnung verflachte zunehmend. Auch eine zweiminütige Überzahl konnte der USV Jena nicht für sich nutzen. Erst die letzten vier Minuten der Partie brachten wieder Zählbares auf die Anzeigetafel. Zunächst trafen die Gäste aus Dessau zum 8:6. Nur 96 Sekunden später stellte USV-Spieler Samuel Kaufmann den alten Abstand wieder her. Aufgrund einer zwei Minuten Strafe für die USV-Delegation und dem daraus folgenden Gegentor in Unterzahl schien die Partie entschieden zu sein. Jedoch war dies nicht der Schlusspunkt. 37 Sekunden vor dem Ende erzielte Manuel Hallabrin das 8:9. Danach folgte noch eine zwei Minuten-Strafe gegen Dessau. Diese brachte aber 17 Sekunden vor Abpfiff der Begegnung nicht mehr den erhofften Torerfolg, so dass es am Ende bei dem Ergebnis blieb.

Jena ist in dieser Saison kein gutes Pflaster für die USV-Kleinfeldmannschaft. Seit nun drei Spielen wartet das Team aus der thüringischen Universitätsstadt auf einen Heimerfolg. Dieser sollte dann gegen die Spielgemeinschaft aus Freital endlich erreicht werden. Aber auch dieses Aufeinandertreffen gestaltete sich schwerer als gedacht.

Zumindest der Start wurde vom Heimteam komplett verschlafen. Bereits nach 57 Sekunden klingelte es im Kasten des USV‘s nach einem individuellen Fehler im Spielaufbau. Der Rückstand währte aber nur kurz. Nach zwei Minuten und 48 Sekunden eroberte Sebastian Rau den Ball hinter dem eigenen Tor und leitete über die rechte Seite einen schnellen Gegenangriff ein. Auf Höhe der Mittellinie folgte ein Pass auf die linke Seite zu Samuel Kaufmann. Dieser behielt die Ruhe und die Übersicht und passte im richtigen Moment auf den, in der Mitte, lauernden Lukas Kaul, der den Ausgleich erzielte. Doch die Freude in der Halle hielt nur kurz. Denn nicht einmal 30 Sekunden später kamen die Gäste wieder auf die Anzeigetafel. Doch was dann folgte war die stärkste Phase des USV Jena an diesem Heimspieltag. Sichtlich angestachelt vom 1:2 erarbeitete sich das Heimteam viele gute Chancen und verteidigte konsequent die Angriffsbemühungen des Gegners. Jedoch dauerte es etwa neun Minuten, bis USV-Spieler Sebastian Rau den Rückstand egalisierte. Auch danach änderte sich das Spielgeschehen, bis zur Halbzeit, nicht. Während die Jenaer auf den Führungstreffer drückten, konnte die SG Oelsa kaum noch für Entlastung in der Defensive sorgen. Letztendlich platzte der Knoten für die Saalestädter knapp zwei Minuten vor der Pause durch ein Tor von Andreas Knauft. Die Verteidigung der Spielgemeinschaft aus Freital ließ dem USV-Akteur zu viel Platz, den dieser mit einem gut platzierten Schuss in die rechte, obere Ecke des Tores sofort bestrafte. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte dann Manuel Hallabrin mit einem weiteren Distanzschuss auf 4:2.

Vieles deutete auf einen ungefährdeten Sieg hin. Die erste Hälfte der Partie hatten die Jenaer größtenteils im Griff und auch der zweite Abschnitt der Begegnung begann vielversprechend. In der vierten Minute erhöhte Lukas Kaul, nach Vorarbeit von Sebastian Rau, auf 5:2. Das 6:2 durch Andreas Knauft folgte dann in der 10. Minute. Doch dann kam es zum Bruch im Spiel des USV Jena. Aufgrund der scheinbar komfortablen Führung sank die Konzentration einzelner USV-Spieler und dies wurde vom Gästeteam entscheidend ausgenutzt. Ein indirektes Freischlagtor in der 13. Minute und ein individueller Fehler im Spielaufbau führten dazu, dass das Match in den Schlussminuten nochmal spannend wurde. Trotz der Unsicherheiten in der Endphase der Partie gewann der USV Jena verdient mit 6:4.

Damit steht die Kleinfeldmannschaft des USV am Ende der Saison auf dem vierten Platz in der Verbandsliga Ost und trifft somit in den Playoff’s, am ersten April-Wochenende (04./05.04.2020), auf den Tabellenführer UV Zwigge 07.

 

Für den USV Jena spielten:

[K] Ba Duong Dang, [T] Benjamin Knobloch, Ronny Bärthel, Jakob Erdmann, Manuel Hallabrin, Samuel Kaufmann, Lukas Kaul, Andreas Knauft, Sebastian Rau, Martin Richter, Patrick Zimmer

  

Die Jenaer Torschützen waren:

USV Jena vs. PSV 90 Dessau 

Rau (3), Dang, Hallabrin, Kaufmann, Kaul & Richter

 

SG Oelsa vs. USV Jena

Kaul (2), Knauft (2), Hallabrin & Rau

 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Fans und Zuschauern. Des Weiteren geht ein Dank an alle Organisatoren und freiwilligen Helfer des Heimspieltags. Vielen Dank an Thomas Fritsche fürs Foto machen und Danke an Kevin Gebhardt für die Bereitstellung des Livestreams und der Technik!

 

Hier geht's zum Livestream-Video: www.youtube.com/watch


27.02.2020 14:00 Kategorie: Floorball
Von: Andreas Knauft