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Knapp aber geil

Weiterhin auf der Suche

USV Jena Basketballer suchen weiterhin nach ihrer Form und konstant guten Leistungen


Am Ende die Nerven verloren

 

Am Samstagsfrüh traten die Jüngsten der USV Jena Basketballer ihre Fahrt nach Weimar an. Dort traf man auf den in der Liga bisher ungeschlagenen Gegner, dem man diese Bilanz madig machen wollte. Mit acht Spielern hatte man die bis dato tiefste Bank am Start und alle waren hochmotiviert. 

 

Das Spiel verlief bis zur 35. Minute ausgeglichen. Beide Teams zeigten ihre Stärken und nutzten die Schwächen der Gegner aus. Hatte Weimar einmal einen kleinen Lauf, konterten die u14 Jungs sofort und ließen so keinen Rückstand zu. Nachdem man im zweiten Viertel sogar neun Punkte hinten lag, kämpfte man sich wieder heran und schaffte zur Halbzeit eine 37:35 Führung.

 

Auch das dritte Viertel wies keinerlei Ausreißer auf, die Intensität war hoch und das Spiel mehr als spannend. Für die Zuschauer mit Sicherheit ein Augenschmaus. Doch in der entscheidenden Phase im letzten Viertel gelang es Weimar, ihren Stiefel besser runter zu spielen. Die USV Jungs zerfielen in ein Chaos in der Offense, jeder wollte die wichtigen Punkte machen, anstatt sich auf das zu verlassen, was bis dahin gut funktionierte. Daraus resultierten einige Ballverluste und Fehlwürfe, die die Weimarer Jungs ihrerseits abgeklärt ausnutzten. Bei einem Stand von 70:70 legten die Gastgeber einen 7:0 Lauf hin und zogen den angereisten Jenaern damit den Zahn. Das Spiel ging mit 80:73 verloren.

 

Trotz allem war es ein gutes und intensives Spiel und man gab sich einem die Liga anführenden Gegner geschlagen, was kein Beinbruch ist. Trotzdem hätte man es mit mehr Ruhe in den letzten Minuten auch für sich entscheiden können. Mit diesem Druck nervenstark umzugehen, wird die Mannschaft im Training vermehrt üben. Am Sonntag müssen sie sich dann bereits zum nächsten Auswärtsspiel in Gotha beweisen.

 

Für die USV u14 spielten: Mauß (24), Scholze (12), Nürnberger (12), Zimmermann (10), Reichart (8), Bauersachs (5), Rueda Martín (2), Meliß

 

Nie richtig ins Spiel gefunden

 

Ein katastrophales drittes Viertel und viel Pech in den letzten Sekunden kosten der 2. Damen den dritten Heimsieg in Folge. Voll motiviert war man in das Spiel gegen Weimar gestartet mit der Prämisse, die nur zu siebt angereisten Gäste durch schnelles Spiel, gute Ballbewegung und aggressive Penetrations nicht nur konditionell zu fordern, sondern auch früh in Foultrouble zu bringen. Ein Unterfangen, das zum einen an vielen Unkonzentriertheiten und schlechten Pässen scheiterte, zum anderen konterkariert wurde durch Schiedsrichter, die ein ums andere Mal unterm Korb beide Augen zudrückten.

 

Wie schon in Spiel gegen die Ladybaskets taten sich die Damen mit der Physis unterm Korb schwer und es gelang ihnen nicht, die Chancen unterm Korb mit Kontakt zu verwerten. Hinzu kam, dass über weite Strecken die nötige Konzentration insbesondere in der Defense fehlte, um den schlechten Ballvortrag der Weimarer konsequenter mit Steals und daraus folgenden Fastbreaks zu bestrafen. Immer wieder kam die Heimmannschaft einen Schritt zu spät, sodass es ihr nicht gelang, die nötige Aggressivität und Intensität auf den Platz zu bringen. Dennoch entschied man die ersten beiden Viertel für sich und ging mit einer zehn-Punkte-Führung in die Halbzeit.

 

In der Halbzeitpause nahm man sich vor, sich nicht länger das langsame Spiel der Gegner aufzwingen zu lassen und mit mehr Engagement in das dritte Viertel zu starten. Zunächst sah es so aus, als würde dieses Vorhaben gelingen, man startete direkt mit zwei guten Offensivaktionen und einem Stop in der Defense, doch dann brach die Mannschaft völlig ein. Insbesondere Schwarz und Dreßler kamen immer wieder zu leichten Punkten, defensiv war man jedes Mal einen Schritt zu spät und offensiv riss der Faden komplett. Es folgte ein 15:0 Lauf der Gäste und erst in der 30. Minute gelang das nächste offensive Erfolgserlebnis, sodass man das Viertel mit 17:4 abgeben musste und auf einmal einem Rückstand hinterherlief.

 

Im letzten Viertel stellten die Damen auf eine Zonenverteidigung um, was deutlich besser fruchtete und entsprechend schon im dritten Viertel wohl die bessere Option gewesen wäre. Auch offensiv fand man wieder halbwegs in einen Rhythmus, man attackierte wie schon in der ersten Halbzeit etwas beherzter den Korb, Weimar konnte sich vielfach nur durch Fouls behelfen, die anders als im dritten Viertel nun auch öfter geahndet wurden. So konnte man das Abschlussviertel wieder ausgeglichen gestalten und zuletzt für sich entscheiden.

 

In der chaotischen letzten Minute, in der die durch Fouls dezimierten Weimarer nur noch zu viert spielten, konnte man aber die sich daraus ergebene Chance zum Powerplay nicht optimal ausnutzen. Mit einem Punkt Rückstand gelang Sekunden vor dem Ende zwar noch der Steal, der Abschluss des Fastbreaks ging nach erheblichem Kontakt in der Wurfaktion jedoch mit der Sirene daneben und der fällige Foulpfiff blieb aus, sodass die Jenaer keine Chance erhielten, an der Freiwurflinie noch die Verlängerung zu erzwingen oder gar den Sieg einzuholen. Entsprechend enttäuscht saß man nach dem Spiel zusammen, musste sich aber eingestehen, dass trotz der unglücklichen letzten Aktion das Spiel nicht in dieser Sekunde verloren ging, sondern man es verfehlt hatte, in der ersten Halbzeit den Vorsprung deutlicher auszubauen und diesen dann im dritten Viertel besser zu verwalten. Zu keinem Zeitpunkt hatte die Mannschaft offensiv wie defensiv ihre Qualitäten abrufen können, es bleibt nun eine Woche, diese Schwächen zum Spiel gegen Erfurt abzulegen.

 

Weitere Spiele der USV Jena Basketballer

USV Jena u16 vs. Science City Jena II: 35:84

USV Jena u19 vs. Science City Jena III: 53:62

USV Jena Herren I vs. Science City Jena III: 69:57


14.11.2018 12:44