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Delegiertenversammlung des USV Jena

U19 weiterhin ungeschlagen

Die Basketballteams des USV verbuchen drei Siege und zwei Niederlagen. Die u19 gewinnt das sechste Spiel in Folge.


Manchmal hat man eben Pech

 

Voller Motivation und mit wieder gesunden Rückkehrern fuhr die u16 am Sonntagmorgen zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde. Gegner war kein geringerer als der USV Erfurt, der bei acht Spielen bisher eins verloren hatte. Dies jedoch gegen Gotha II, die die USV Jungs mit fünf Punkten bezingen konnten. Es war somit klar, dass das Spiel kein leichtes sein würde, aber trotzdem gewinnbar.

 

Umso bitterer ist es, dass die Mannschaft das Spiel an diesem Tag mit 42:59 abgeben musste. Denn sie waren spielerisch auf Augenhöhe, wenn nicht sogar besser als die Erfurter Jungs. Doch es wollte einfach Nichts fallen. Die ersten Punkte konnte das Team in der 8. Minute verbuchen. Und das nicht, weil kein Durchkommen war oder die Offense schlecht agierte, sondern weil nahezu jeder Ball wieder aus dem Korb rollte.

 

Das erste Viertel gab man deshalb mit 4:13 ab. Alle restlichen Viertel gestalteten sich ausgeglichen. Diese hätten aber durchaus auch gewonnen werden können, wenn man mehr Glück im Abschluss gehabt hätte. Doch offenbar sollte es einfach nicht sein. Defensiv hielt man die beiden besten Scorer Alex Hermann (Topscorer der Liga, im Schnitt 28 Punkte) und Friedrich Radefeld (viertbester Scorer der Liga, im Schnitt 27 Punkte) bei jeweils 17 und 14 Punkten.

 

Aus der Partie nehmen die Jungs mit, dass sie auch die Topteams der Liga schlagen  und zufrieden sein können. Gleichzeitig wird man an der Konsequenz im Abschluss arbeiten, damit das Rückspiel in eigener Halle zugunsten der USV Jungs verläuft.

 

Für die USV Jena u16 spielten: Mauß (14 Punkte), Scholze (8), Bauersachs (8), Zimmermann (4), Rueda Marín (4), Rocktäschel (4), Töteberg, Reichart

 

Die u19 bleibt auch auswärts weiterhin ungeschlagen

 

Die U19 trat am Samstag um 11 Uhr das Auswärtsspiel gegen den BC Erfurt an. Durch den Verlauf des vorherigen Spiels blieb weniger als eine halbe Stunde, um sich aktiv auf das Spiel vorzubereiten. Jena, die mit zwölf Jungs anreisten, legten leider den schlechtesten Spielstart dieser Saison hin. Nach sechs Minuten lagen die Jenaer mit 4:13 hinten, wobei die gegnerische #11 Linus Reimschüssel sieben Punkte erzielte. Levin Daffinger gelang es dann, ihn etwas mehr aus dem Spiel zu nehmen und die Jungs fingen an, sich offensiv zu belohnen, sodass sie zum Ende des Viertels noch auf 15:13 rankamen. Im zweiten Viertel konnten die Verbesserungen der Defense und Offense beibehalten werden. Schnelles Umschalten, stabilere Abschlüsse, genaue Pässe und das Reboundverhalten führten zur verdienten Führung von 30:49.

 

Das Ziel der zweiten Halbzeit stand somit fest: die Aggressivität und Spielstärke fortsetzen! Dies gelang auch zunächst mit einem 11:0-Lauf in den ersten drei Minuten der Halbzeit. Nichtsdestotrotz konnte Erfurt in dem 3. Viertel noch mehr Punkte erzielen als in den anderen Vierteln. Auch im letzten ließen die Jenaer zu viele Punkte, und vor allem Dreier der #8 Leon Schermer, zu. In der Offense schlichen sich ungenaue Pässe und instabile Abschlüsse ein, sodass das letzte Viertel das Beste der nur 8-Mann starken Erfurter wurde. In der 38. Minute knackte Vinzenz Reichart die 100 mit seinem Dreier. Mit dem Spielstand von 70:105 konnte Jena seine Stärke beweisen, allerdings muss daran gearbeitet werden, das Spiel bis zum Schluss konsequent zu Ende zu spielen und den Gegnern auch bei klarem Vorsprung keine einfachen Punkte zu schenken.

 

Nun steht 2019 noch ein weiteres Spiel am 14.12. an und dann kann sich das Team in die wohlverdiente Weihnachtspause verabschieden.

 

Für die USV Jena u19 spielten: Daffinger (11/1 Dreier), Eiweleit (20), Greiner, Kette, Kohlros (14), Martin (2), Meißner (10), Möller (5/1), Reichart (9/1), Weiß (9), Yahl (11), Zahn (14/1).

 

Krimi zum Samstagmorgen

 

In einem Krimi konnte sich die Zweitvertretung der Damen am Samstagmorgen knapp gegen Weimar durchsetzen. Hatte man in der letzten Saison noch das Spiel mit einem Punkt abgeben müssen, bewahrte Sophie Grosch ihre Mannschaft sieben Sekunden vor Schluss mit einer schönen Einzelaktion vor der Verlängerung.

 

Dass es ein enges Spiel werden würde, darauf hatte sich Jena mental eingestellt. Dass man – gerade nach der guten Trainingswoche – dann aber die spielerische Stärke so wenig zeigen konnte, war in vielen Situationen zum Haare raufen. Es war ein zähes, punktarmes Spiel mit vielen individuellen und technischen Fehlern, vielen vergebenen Chancen und vielen, vielen Sprungbällen. 

 

Jena startete gegen den wie erwartet mit einer hochstehenden 3-2-Zone agierenden Gegner diesmal direkt mit der Mann-Verteidigung, war doch die eigene Zonen-Verteidigung in den letzten Spielen zu löchrig gewesen. Defensiv hatten die Damen Weimar zunächst gut im Griff und ließen im ersten Viertel nur neun Punkte zu. Offensiv kamen sie jedoch nicht richtig in Tritt; erst zwei Dreier in Folge von Sophia Lecht lösten den Knoten etwas, sodass zum Ende des Viertels ein kleiner Vorsprung herausgearbeitet wurde.

 

Den Start in die zweiten zehn Minuten verschlief der USV dann jedoch völlig. Ein 0:6-Lauf Weimars zwang Jena zur ersten Auszeit. Um den Rhythmus des Gegners zu unterbrechen, stellten die Damen auf die Zone um und schworen sich ein, offensiv klarere Aktionen zum Korb zu forcieren. Das Konzept ging mit acht schnellen Punkten in Folge auf und bis zum Ende des Viertels konnte man das Viertel wieder knapp für sich entscheiden (27:21). 

 

In der Halbzeit war die Ansage klar: heute würde man sich durch die vielen unnötigen Ballverluste, das schlechte Reboundverhalten und die mangelhafte Chancenverwertung selbst ein Bein stellen können. Es galt, konzentrierter zu agieren, die individuellen Fehler abzustellen und die Schwachstellen der Weimarer Zonenverteidigung konsequenter zu attackieren und dabei auch das 1:1 nicht zu scheuen.

 

Die Umsetzung war dann aber suboptimal und die Qualität des Spiels nahm immer weiter ab. Zum Ende des Viertels kam Weimar wieder bis auf zwei Punkte heran und läutete damit die spannenden Schlussminuten ein, in denen Sophie Grosch zum Helden des Spiels avancierte. Nicht nur durch ihren Treffer zum Sieg, sondern auch, weil von den elf Jenaer Punkten allein neun auf ihr Konto gingen. 

 

Am Ende war die Erleichterung, nicht in die Verlängerung zu müssen, die Freude gewonnen und der Stolz, die Nerven behalten zu haben, natürlich groß. Erneut hatte man zwar kein schönes Spiel, aber Kampfgeist gezeigt und sich so den Sieg hart erarbeitet.

 

Dennoch kann man wahrlich nicht mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Spielerisch waren die Damen deutlich unter ihrem Niveau geblieben, über große Strecken haben sie es nicht geschafft, defensiv die geforderte Intensität und Aggressivität aufzubauen und sich so dringend benötigte leichte Punkte zu erarbeiten. Großes Manko war zudem erneut die Zonen-Verteidigung, die in der vergangenen Saison noch das Herzstück der Mannschaft dargestellt hatte. Hier gilt es nun in den kommenden Wochen, die alte Stabilität wieder aufzubauen, um bald variabler und kompakter verteidigen zu können.

 

Für die USV Jena Damen II spielten: Grosch (19/1), Lecht (10/2), Franke (5), Grüner (4), Borst (4), Heppner (2), Pfeifer (2), Wagner, Schmidt, Dotzauer, Borz, Buchheim

 

Zweite Herren fahren mit zurückgekehrtem Kapitän nächsten Sieg ein

 

Am Samstagnachmittag empfing die 2. Herrenmannschaft des USV den TV 1887 Germania Hermsdorf. Die Schützlinge der Coaches Zingelmann und Vogel schafften es von Beginn an, der Partie ihren Stempel aufzudrücken und gingen mit einer 36:25 Punkte-Führung in die Halbzeit.

 

Im dritten Viertel wurde das Spiel erwartet körperbetonter. Trotz guter Defense der Hausherren kämpften sich die Gäste aus Hermsdorf in die Partie und verkürzten zwischenzeitlich zum 47:40. Die Mannschaft, um den nach Babypause zurückgekehrten Kapitän Rico Geisler, behielt allerdings die Kontrolle über das Spiel und setze sich mit einem 16:0- Run entscheidend ab. 

 

In dieser Phase fanden die Hausherren oft den Weg an die Freiwurflinie, allerdings verpassten sie es wie auch in den letzten Wochen, sich für den Aufwand an der Linie zu belohnen (Freiwürfe:20/41). Letztendlich fiel dieses Manko glücklicherweise an diesem Tag nicht ins Gewicht und die 2. Herren konnte das Spiel verdient mit 74:61 für sich entscheiden. 

 

Bester Werfer für den USV war Kapitän Rico Geisler, der mit 19 Punkten beeindruckend zeigte, wie wichtig er in den kommenden Wochen sein wird.

 

Für die USV Herren II spielten: Geisler (19), Straub (17), Rinke (9), Bieber (8), Hofmann (6), Fränzle (6), Fabbri (5), König (4), Scheel, Slowik, Gierschke

 

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USV Jena Herren I vs. BBC Mühlhausen 2010: 75:113


04.12.2019 11:13