Universitätssportverein Jena e.V.
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Weltmeisterliche Beteiligung beim 8. GODYO Kajak-Sprint Jena 2014

Sie erfüllten sich einen Traum

4 Gruppen vom USV Jena beim RSG - Deutschlandcup Gruppen in Berlin am Start


die erfolgreiche FWK-Gruppe am Anfang ihrer Übung

Am 28. und 29.06.2014 fanden in Berlin der Deutschlandcup für Gruppen der Wettkampfklasse und die Deutsche Meisterschaft für den Leistungsbereich der Ryhthmischen Sportgymnastik statt. Fünf Gruppen des Thüringer Turnverbandes durften zum Deutschlandcup starten. Vier davon kamen aus Jena vom USV und eine Gruppe aus Rudolstadt vom SV 1883 Schwarza.

Es war ein unglaublicher langer, anstrengender Wettkampf. Die tolle Atmosphäre in der Halle machte aber alles wett. Die vielen Zuschauern bedachten alle mit viel Applaus. 111 Gruppen beteiligten sich am Wettkampf.  In der Schülerwettkampfklasse (SWK) starteten 26 Gruppen, in der Jugendwettkampfklasse (JWK) waren es 37 und der Erwachsenenklasse (FWK) 25 Gruppen. Aus dem Leistungsbereich waren bei den Deutschen Meisterschaften insgesamt 23 Gruppen am Start. Es war ein beeindruckender Aufmarsch zur Siegerehrung!  753 Gymnastinnen standen in der Halle, um ihre Urkunde in Empfang zu nehmen.

Die Aufregung für alle war sehr groß. Wollten sie doch gute Leistungen abrufen. Dafür hatten sie intensiv und auch zusätzlich an vielen Wochenenden trainiert. Das Reglement dieses Wettkampfes sieht vor, dass  alle zunächst nur einen Durchgang turnen. In den zweiten Durchgang kommen die Gruppen, die Platz 5-12 erreichen, während sich die jeweils ersten 4 Gruppen direkt für das Finale qualifizieren.

Den zweiten Durchgang hatten sich die beiden Thüringer FWK –Mannschaften als Ziel gesetzt. Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe bei der Konkurrenz.  Die Mädchen vom SV 1883 Schwarza mussten zuerst auf die Matte. Sie turnten eine saubere , schön gestaltete Übung und erreichten damit eine Wertung von 8,333 Punkten.  Das musste die Mannschaft vom USV Jena in der Besetzung Elisabeth Zepter, Emilia Kempert, Antonia Neumann, Carolin Ludwig, Lisa Heyer, Juliane und Lena Steenbeck unbedingt auch schaffen, wollten sie sich die Chance für den 2. Durchgang offen halten. Die Darbietung gelang sehr gut. Nur ein kleiner Geräteverlust. Und das bei der schwierigen Übung, voller Tempo und anspruchsvoller Handhabung der Keulen. Die Freude war grenzenlos. Und die Erleichterung darüber, dass man das scheinbar unendlich oft geübte, genau so auch in den entscheidenden 2 ½ Minuten auf die Matte bringen konnte, ebenfalls.

Dann die Ansage der Punktzahl: 8,650 Punkte. Wird es reichen?

Nach der letzten Übung der FWK  dann die Bekanntgabe der startenden Mannschaften für den 2. Durchgang. 7 der 8 Mannschaften, die sich qualifiziert haben, waren schon genannt. Die achte Mannschaft: der USV Jena. Der Jubel kennt kein Halten mehr. Endlich haben sie ihr Ziel, die Übung zwei Mal zeigen zu können, wieder erreicht. In den letzten Jahren waren die USV-Gymnastinnen häufig ganz knapp daran gescheitert.

Die zweite Übung konnte dann ganz befreit geturnt werden. Unterstützt von den lautstarken Schwarzaer Gymnastinnen, die nach ihrem Scheitern am Ziel zweiter Durchgang, ihre Konkurentinnen aus Jena ganz fair unterstützen, bebte die Halle bei der publikumswirksamen Übung. Zwar unterliefen ein paar kleine Fehler, trotzdem gab es eine höhere Wertung (9,3 Punkte) als in der ersten Übung, sodass nochmal 3 Mannschaften überholt werden konnten. Am Ende also ein hervorragender Platz 9, womit sogar das Finale nur um Haaresbreite verfehlt wurde.

Die übrigen Gruppen des USV hatten vor allem das Ziel, einen ordentlichen Wettkampf zu turnen. Für die Schülerinnen war es der erste große Wettkampf. Sie belegten einen zufriedenstellenden Platz 20. Über sich hinausgewachsen ist die 2. Mannschaft in der JWK (Platz 25). Im Training von Verletzungspech und Ausfällen immer wieder zurückgeworfen, war sie dieses Mal sogar besser als die erste Jugend-Mannschaft (Platz 33) vom USV. Letztere erwischte leider einen rabenschwarzen Tag. Zwei große Gerätverluste, die außerhalb der Matte landeten, machten die Hoffnungen auf eine Platzierung im vorderen Mittelfeld zunichte. Das Publikum litt förmlich mit, als die Bälle über die Matte rollten und honorierte die gute Choreographie und die synchron und sauber ausgeführten Teile mit großem Applaus.

 

SWK: Anika Hildebrandt, Luise Werner, Solveig Goldammer, Katharina Lieb, Antonia Trebeß, Liv Pustal

 

JWK 2. Mannschaft: Lydia Einfeldt, Christina Sergeev, Manon Schack, Hanni Krabbes, Karolin Kühn, Lydia Schilling, Aziza Mustafa

 

JWK 1. Mannschaft: Alexandra Martin, Miriam Riebel, Anika Hampe, Lisa Morozov, Celina Vogel,
Isabel Rechtenbach


28.06.2014 08:04 Kategorie: RSG
Von: Inge Riebel und Eva Neumann