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Stark!: Gleich 2 Titel bei Landesranglisten Nachwuchs im Tischtennis

Rugby zurück im Paradies

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit. Es durfte wieder Rugby im Paradies gespielt werden. Die Jenaer Herren begrüßten die Leipzig Scorpions zum Auftakt der mitteldeutschen 15er-Meisterschaft und gewannen das hart umkämpfte Match mit 29:7.


©Dan Darnall - Darnall Sports Photography

Beide Mannschaften starteten höchst motiviert in die Partie. Man merkte jedoch auch auf beiden Seiten, dass das letzte, richtige Rugbyspiel schon eine Weile zurücklag. Sowohl Jena als auch die Gäste aus Leipzig eröffneten immer wieder durch Fehler im eigenen Spielaufbau, Chancen für den Rivalen. So gelang kurz nach Spielbeginn den Leipzigern der Versuch zur Führung. Ein langer Kick in die Jenaer Hälfte und die anschließende Balleroberung ermöglichte es den Gästen sich in einer gefährlichen Feldposition festzusetzen. Wenige Zeit später waren es die wuchtigen Stürmer der Scorpions die nach einigen Phasen das Leder über die Malfeldlinie drückten. Der gelegte Versuch konnte durch den ehemaligen Jenaer Tom Kramer zur 7-Punkte-Führung erhöht werden. Für die Gastgeber war dies der nötige Weckruf. Jena konnte nun immer mehr Anteile des Spielgeschehens an sich ziehen und den Druck auf die Gäste erhöhen. Leipzig hielt dagegen und rettete die Führung über die ersten zwanzig Minuten. Dann gelang den Hausherren der Doppelschlag. Es waren die beiden Neuzugänge aus Erfurt Nam Vu und Moritz Fuchs, die den Zähler inkl. Erhöhung in kurzer Zeit auf 12:7 stellten. Die Hinterreihe nutzte trotz einiger Unsauberkeiten ihre schnellen Spieler aus und punktete erneut über den Schlussmann Nam Vu, der einen ordentlichen Einstand auf der Schlussposition zeigte. Mit der getroffenen Erhöhung stand es nun 19:07. Jena blieb weiterhin am Drücker und lies trotz der Führung den Gästen kaum Zeit zum Atmen. Noch vor der Halbzeit gelang nach einer Gasse und einer anschließenden Maul ein weiterer Versuch. Der Ball wurde schnell aus dem Paket herausgetragen und konnte gut gelaufenen Supports mit wenigen Pässen ins Malfeld getragen werden. So ging es mit dem Spielstand von 24:7 in die Pause. Nach dem Wechsel konnte Jena die Dominanz auf dem Feld weiter aufrechterhalten, verpasste es aber sich nach guten Aktionen auf der Anzeige zu belohnen. Das gesamt Spiel verlor auf beiden Seiten etwas an Intensität. Insbesondere die Vielzahl an Handlingfehlern erschwerte es beiden Mannschaften in ihren Spielrhythmus zu finden. Lediglich in der 65. Minute gelang es den Jenaern noch einmal zu punkten. Nach einem gespielten Straftritt kurz vor dem gegnerischen Malfeld war es Christopher Molzahn, der die Gästeverteidigung überwand und den Endstand von 29:7 erzielte. Jena startet mit einer soliden Leistung in diesen Minicup. Es wird sich am 04.10.2020 in Leipzig gegen die SG Halle/Leipzig zeigen, ob sie auf dieser Leistung aufbauen können. Es spielten:

1 Florian Stahl

2 Sebastian Willbrecht

3 David Rose

4 Wilko Middents

5 Christopher Molzahn

6 Ibrahima Diop

7 Moritz Fuchs

8 Christian Beer (C)

9 Kenny Jandausch

10 Michael Jenkins

11 Thomas Seidel

12 Franz Mock

13 Florian Wolf

14 Felix Bergens

15 Nam Vu

Wechsler: Darren Gifford


23.09.2020 10:55 Kategorie: Rugby
Von: Kenny Jandausch