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Es wird wieder Basketball gespielt!

Partnerschaftsbande verstärkt

VIMODROM Inhaber Christian Zeidler und Coach Thomas Fritsche im Gespräch über die Partnerschaft und gemeinsame Ziele und Träume


Seit 2013 besteht sie, die Partnerschaft zwischen der Abteilung Basketball des USV Jena und dem VIMODROM. Über die Jahre haben sich beide Parteien nicht etwa aus den Augen verloren, sondern die Bande sind sogar stärker geworden und beiden bedeutet die Zusammenarbeit viel. Inhaber des VIMODROM, Christian Zeidler und Headcoach der USV VIMODROM Baskets Damenmannschaft, Thomas Fritsche, lassen uns im Interview an ihren Gedanken teilhaben.

 

Die Partnerschaft besteht seit sieben Jahren - Was bedeutet sie Euch?

 

Christian Zeidler:

Die letzten Jahre waren eine sehr erfolgreiche Zeit, die auch von einer stetigen Weiterentwicklung geprägt war. Wir sehen im USV einen regionalen Partner, mit dem wir im Laufe der Zeit immer enger zusammengerückt sind. Auch die Corona-Krise hat das nicht ausgebremst, weshalb es für uns selbstverständlich war, dass wir die Unterstützung auch in der kommenden Saison fortsetzen möchten. Und auch wenn wir als VIMODROM den Sport facettenreich unterstützen, schlägt das Herz beim Basketball einfach am meisten. 

 

Thomas Fritsche:

Für uns hat das Engagement des VIMODROMs dazu geführt, dass wir auf einem hohen Level spielen konnten in den letzten Jahren. Da geht es nicht nur um die finanzielle Unterstützung, sondern auch um die Möglichkeit, dass die Spielerinnen im VIMO trainieren dürfen, um zusätzlich etwas für Fitness und Stabilität zu tun und um die Reichweite, die uns das VIMODROM gibt. Mittlerweile sind sie ja deutschlandweit bekannt.

 

Zudem hoffen wir, dass die langjährige Zusammenarbeit auch das Interesse anderer Partner weckt. Wir wissen natürlich, dass Damenbasketball in Jena nicht an erster Stelle steht, aber unsere Hoffnung ist, dass das VIMO hier als Vorbild und Signalwirkung für andere wahrgenommen wird und wir uns durch guten Basketball und Professionalität in den vergangenen Jahren bewiesen haben.

 

Die Partnerschaft geht ja mittlerweile auch über die Unterstützung der ersten Damenmannschaft des USV hinaus - Können wir darüber mehr erfahren?

 

Thomas Fritsche:

Klar! Wir haben im Thüringer Basketballverband ein gemeinsames Projekt mit den Vereinen im Mädchenbasketball. Wir sind natürlich mächtig stolz, im USV eine Damenmannschaft in der Regionalliga zu haben, aber man muss das ja langfristiger sehen und auch über Jena hinaus. Der Unterbau ist extrem wichtig! Wir haben einen Trainer, Mahir Solo, der dieses Projekt betreut und auf der Suche nach talentierten Mädchen in Thüringen ist. Und hier unterstützt uns das VIMODROM auch finanziell, sodass wir das große Projekt stemmen können.

 

Für die kommende Saison 2020/21 habt ihr die Unterstützung sogar erhöht - Was steckt dahinter?

 

Christian Zeidler:

Wir haben natürlich im Vorfeld Gespräche über langfristige Ziele, Wünsche und Träume geführt. Durch die Erhöhung haben wir auch die Möglichkeit gesehen, um mittelfristig eventuell auch wieder in (noch) höheren Klassen zu spielen. Diesen Weg wollen wir gemeinsam gehen und Träume gemeinsam verwirklichen!

 

Thomas Fritsche:

In der kommenden Saison mit Alex unser emotionaler Leader nicht dabei sein, das müssen wir ausgleichen. Die Partnerschaft mit dem VIMO gibt uns auch Sicherheit, das Projekt auf längere Sicht auch wieder in Richtung zweite Bundesliga zu denken. Wir wollen nächste Saison im Optimalfall um die Meisterschaft mitspielen. Das Team hat sich sehr entwickelt. Vor allem haben auch die jungen Spielerinnen Schritte nach vorn gemacht. Durch die Etaterhöhung ist unser Ziel eben auch nicht mehr, “nur” im oberen Mittelfeld mitzuspielen, sondern wir wollen an die gezeigte Leistung aus der vergangenen Saison anknüpfen und ganz oben mitspielen. Dazu gehört natürlich mehr als die wirtschaftliche Basis, aber sie hilft natürlich. So können wir ein Trainingslager in der Vorbereitung machen und sind in der Lage, mit Katherine Follis eine weitere Trainerin aus Kanada einzusetzen, die auch für uns spielen wird.

 

Am Sonntag startet die Saison in Litzendorf. Letzte Saison habt Ihr das erste Saisonspiel auch in Litzendorf in der Verlängerung gewonnen. In der Vorbereitung gab es gegen Chemnitz und Bamberg aus der 2. Bundesliga Niederlagen und gegen Zwickau aus der Oberliga Sachsen einen knappen Sieg. Wie lief die Vorbereitung und was kann man im ersten Spiel erwarten?

 

Thomas Fritsche:

Wir haben uns in der Vorbereitung gesteigert, insbesondere mit dem Spiel gegen Chemnitz. Gegen Bamberg und insbesondere in Zwickau haben wir noch nicht mit der Intensität verteidigt, die uns letzte Saison stark gemacht hat. Das sah gegen Chemnitz ganz anders aus. Da kamen wir mit viel Willen raus. Wir hatten zwar zwei schwächere Phasen, aber auch aus denen haben wir gelernt. Wir haben das Spiel auf Video ausgewertet und diese Woche intensiv trainiert. Wenn wir mit dieser Intensität rausgehen, dann haben wir eine gute Grundlage für einen erfolgreichen Start. Dann müssen wir uns Stück für Stück weiterentwickeln, verschiedene Varianten in der Defense festigen und unsere Offensive präzisieren.

 

Ein paar abschließende Worte?

 

Christian Zeidler:

Mein geheimer Wunsch ist es, langfristig auch die erste Damen Basketball Bundesliga ins Auge zu fassen. Wir wollen Stück für Stück daran arbeiten, erfolgreicher zu werden, um diesen Traum später einmal leben zu können. Das mag aktuell vielleicht utopisch klingen, aber es braucht ambitionierte Ziele und den richtigen Plan, um sie zu erreichen. Ich denke den haben wir.

 

Thomas Fritsche:

 

Wir sind sehr dankbar über die langjährige Unterstützung und haben mit dem VIMODROM einen Partner an der Seite, der viel Begeisterung mitbringt. Das wollen wir gern zurückzahlen - nicht nur sportlich, sondern auch durch eine entsprechende Außendarstellung.


01.10.2020 13:59