Universitätssportverein Jena e.V.
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Erfolgreiches Juggerturnier

Mitteldeutsche Meisterschaften 2019

Vier Fechterinnen und Fechter des USV nahmen teil


"Einer für alle und alle für Eine" - ausgestattet mit dem alten Musketiermotto, acht Degen, fünf Masken und vier weißen Uniformen stellte sich das Degenteam des USV Jena am 22. September der Konkurrenz auf den Mitteldeutschen Meisterschaften im Sportforum. Angeführt von Maike Weisenburger, fochten Sebastian Wolf, Moritz Hllmich und Kazimir Menzel mit Fechterinnen und Fechtern aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern sowie einigen Gästen aus den Niederlanden und Norwegen um den Titel des mitteldeutschen Meisters 2019. Maike Weisenburger erreichte mit Rang zehn die beste Plazierung unter den Thüringer Degendamen, Sebastian Wolf mit Rang 12 immerhin die drittbeste Thüringer Plazierung im Herrendegen.

 

"Wenn ich groß bin, möchte ich auch mal so fechten," sagte Weisenburger, nachdem sie der späteren Erstplacierten Felictas Grollmisch mit einem beachtlichen Stand von 10:15 den Vortritt lassen musste. Sebastian Wolf, der nach einer starken Vorrunde im Achtelfinal vom Thüringer Ranglistenführer Christian Schumacher gestoppt wurde, sieht ebenfalls gute Chancen auf eine gute Placierung im anstehenden Thüringenpokalzyklus und erhofft sich von mehr Turniererfahrung einen Einzug in die Runde der besten acht im nächsten Jahr. Auch Moritz Hellmich und Kazimir Menzel, die mit fünf der acht Viertelfinalisten bereits in der Vorrunde fochten und gegen die späteren Finalisten ausschieden, waren mit den Ergebnissen und den Ranglistenpunkten zufrieden. "Man sieht immer erst auf solchen Turnieren wirklich, welche Bereiche man im Training verbessern kann," sagte Übungsleiter Moritz Hellmich und schloss "Mit den richtigen Schwerpunkten und unserer Vorbereitung auf Turniere im Verein haben wir durchaus Chancen, im anstehenden Thüringenpokal gut abzuschneiden." Kazimir Menzel, der eigentlich Säbelfechter ist, pflichtete ihm bei und freut sich bereits darauf, im Thüringenpokal mit seiner Lieblingswaffe anzutreten.

 

Vor der Freude über das gute Abschneiden, steht bei allen vier Fechtern jedoch der Spaß am Sport und die Abwechslung der Fechtpartner auf den Turnieren im Vordergrund. Diese Priorisierung wird auch in der Fechtabteilung des USV Jena gepflegt. "Interessierte sind immer herzlich willkommen. Der Erfolg von Maike und Sebastian, die erst durch den Hochschulsport zum Fechten gekommen sind, zeigt, dass diese Philosophie für uns die richtige ist," fasste der ehemalige Philosophiestudent Moritz Hellmich den Wettbewerb zusammen. Die Fechtabteilung des USV trainiert Montag Abend von 18:00 bis 21:00 und Freitag Abend von 17:00 bis 19:30 im Nollendorfer Hof, wobei montags das technische Training, freitags hingegen das freie Fechten im Vordergrund stehen.


01.07.2019 12:01 Kategorie: Fechten