Universitätssportverein Jena e.V.
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Die Kassenzeit am 21.05. muss leider entfallen! (Kopie 1)

Jena kämpft sich ins Viertelfinale der 2. Liga

Die Zeitungen, das Internet, die Flyer und massenweise Plakate in der Stadt hatten es angekündigt und nun war es soweit: Achtelfinale im Ligapokal der 2.Bundesliga in Jena. Bei bestem Rugbywetter, das heißt nicht zu warm und nicht zu kalt, ordentlich bewölkt, mit einer Hoffnung auf einen kleinen Schauer, pfiff Schiedsrichter Schrade pünktlich 15 Uhr die Partie an.


Jena startete kontrolliert und druckvoll ins Spiel, erpicht darauf nicht die ersten Minuten zu verschlafen. Nach einem zeitigen Straftritt für die Gäste setze man sich in deren Hälfte fest und wurde nach 12 Minuten sehenswerten Rugby mit einem schönem Mannschaftsversuch belohnt. Tom Kramer legte links außen ab, verpasste aber leider die Erhöhung. Es dauerte exakt weitere 12 Minuten bis auch Chad Baum nach mehreren starken Stürmerphasen, sich mit dem Ball neben einem Ruck ins Malfeld stahl. Diesmal erhöhte Tom Kramer erfolgreich zum 12:0. Die Nürnberger fanden mittlerweile besser ins Spiel, aber die Verteidigungslinie der Gastgeber gab nicht nach. Leider vergaßen viele Spieler, wie tief man eigentlich Tackeln kann und die daraus folgenden Straftritte brachten Nürnberg immer wieder in gefährliche Nähe des eigenen Malfelds. Doch Doch der Wind machte dem Hakler der Nürnberger zu schaffen und verwehten ein ums andere Mal die gegnerischen Gassen. So konnte sich Jena immer wieder etwas Luft verschaffen und zu gefährlichen Kontern ansetzen. Einer dieser Konter endete in einem weiteren schönen Versuch von Tom Kramer, welchen dieser ebenfalls erhöhte. Ein letztes Aufbäumen des Gegners kurz vor der Halbzeit konnte abgewehrt werden, so dass man mit einem respektablen 19:0 in die Pause ging.

Die Halbzeitansage war klar und einfach: Das Spiel ist noch lange nicht vorbei und jeder soll alles bis zum Ende geben. Die Umsetzung schien auch zu gelingen, schon nach wenigen Minuten begannen viele Jenaer Spieler zu jubeln, als Kenny Jandausch ins gegnerische Malfeld eintauchte. Der Gegner spielte jedoch unverdrossen weiter, da der Ball kurz vorm Ablegen schon die Hände des Jenaer Flügelspielers verlassen hatte und der Versuch nicht zählte. Plötzlich schien die Gelassenheit wie weggeblasen und Jena spielte zerfahren und unkonzentriert. Die Nürnberger packten die Gelegenheit beim Schopfe und legten in der 55. Minute ihren ersten Versuch, welcher unerhöht blieb. Jena befand sich nun zunehmend in der Rolle des Verteidigers wieder und musste eine Angriffswelle nach der anderen abwehren. Das Nürnberg nicht noch weitere Versuche legte, war einer guten Portion Glück zu verdanken. So brach nach Abpfiff unter den Spielern erst einmal kein großer Jubel aus, da man in der zweiten Hälfte kein gutes Rugby gespielt hatte. Aber spätestens bei der Verabschiedung der über 250 Gäste hatten alle Spieler ein Lächeln auf den Lippen und jeder begriff, welchen Schritt man gerade geschafft hatte. Nun geht es kommendes Wochenende nach Neckarsulm, um sich den Weg ins Halbfinale zu erkämpfen.

Vielen Dank an all unsere Fans für eure tolle Unterstützung, wir freuen uns darauf Euch in der nächsten Saison begrüßen zu dürfen.

Es spielten: Jean-Charles Dumont, Jan von Ahsen, Daniel Butchart-Kuhlmann, Ibrahima Diop, Christoph Lammert, Christoph Mutz, Markus Pabst, Johannes Eisenberg, Tillmann Lösche, Stefan Maenz, Andreas Johannes, Tobias Schmidt, Chad Baum (5), Kenny Jandausch, Tom Kramer (14), Markus von Rheinbaben, Rico Reißmann, Johannes Steinmetzer, Darren Gifford, Stephan Franzke, Jakob Becksmann, Anton Artemyev


22.05.2014 08:05 Kategorie: Rugby