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Hohe Qualität - keine Quali


Zu Gast beim RK03 Berlin waren elf Teams, welche sich durch ihre Saisonleistung qualifiziert haben, und ein Piratenteam. Das Qualifikationsturnier zur Deutschen Meisterschaft erstreckte sich über zwei Tage. Parallel fand in Karlsruhe ein zweites Qualifikationsturnier statt. Die Jenaer Frauen reisten mit den Zielen an, Spielerfahrung zu sammeln und als Team auf dem Spielfeld zusammenzuwachsen. Trotz eines unterbesetzten Kaders zeigten sie in der Gruppenphase starke Leistungen und übertrafen ihre eigenen Erwartungen.

 

Im ersten Spiel trafen die Jenaer Frauen auf den TuS Fürstenfeldbruck. Bereits innerhalb dieses Spiels ließ sich eine Entwicklung im Team beobachten. Nachdem die erste Halbzeit verschlafen wurde, gelang es den Jenaer Frauen in der zweiten Halbzeit zu einem 12:12 aufzuholen. Jetzt waren sie im Turnier angekommen. Das zweite Spiel dominierten die Jenaer Frauen mit einem eindeutigen Ergebnis von 22:7 gegen SG Irish/BSC. Im dritten Spiel überraschte der USV Jena den starken SV StuSta Freimann mit einem wirkungsvollen Druckspiel, musste sich aber nach einem hart umkämpften Spiel mit einem knappen 19:14 in der letzten Minute geschlagen geben.

 

Der zweite Turniertag startete mit einer Begegnung mit dem Gastgeberverein. Hier mussten die Jenaer Frauen wieder ins Spiel finden, sodass die erste Halbzeit von den Gegnerinnen bestimmt wurde. In der zweiten Halbzeit verteidigte das Jenaer Team effektiver und ließ trotz Unterzahl nur einen Gegenversuch zu. Das Spiel endete mit einem 27:0 für den RK03 Berlin. Im nächsten Spiel gegen die Götticorns ging es um den Einzug zur Deutschen Meisterschaft. Mit Fokus und Konzentration gelang es den Jenaer Frauen zwei Versuche zu legen. Nach einer gegnerischen Verletzungspause verlor der USV Jena das Momentum und musste zwei Versuche kassieren. Dreißig Sekunden vor Ablauf der Spielzeit führte Jena dennoch mit 12:10. In letzter Sekunde gelang den Götticorns der entscheidende Versuch zum Sieg mit 12:17. Als versöhnlichen Turnierabschluss konnte der USV Jena im letzten Spiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck diesmal deutlich mit 14:29 gewinnen.

 

Haarscharf an der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft vorbei, übertrafen die Jenaer Frauen mit einem siebten Platz die selbstgesteckten Turnierziele und zeigten über das gesamte Turnier Spaß am Ball, großartigen Support und ein vielseitiges Offload-Spiel.

 

Es spielten: Antje, Bea, Caro, Janka, Jasmin, Madita, Marie, Steffi und Tanja.

Trainer: Marko.

An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an die Poolspielerinnen raus!


23.04.2022 13:01 Kategorie: Rugby
Von: Stephanie Hua