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Gutes Ergebnis beim Thüringenpokal in Saalfeld

Ehrenamtliche stellen sich vor Teil I

Im Rahmen des Projekt "Zwei Stipendien für das Ehrenamt" von der Stiftung Jenaer Universitätssport stellen sich zwei Ehrenamtliche vor. Teil I mit Ina Elsner


Interview mit Ehrenamtlichen

 

Name: Ina Elsner

Alter: 24

Studienfach: Sportmanagement

Ehrenamtliches Engagement: Abteilung Basketball des USV Jena

 

In welchem Bereich engagierst du dich ehrenamtlich und wie bist du dazu gekommen?

Ich habe selbst aktiv Basketball gespielt und bin durch die Abteilungsleiterin Basketball dazu gekommen. Ich wurde von ihr angesprochen, da ein personeller Engpass im Vorstand bestand.

 

 

Wie sieht deine Arbeit genau aus und wer profitiert eigentlich davon?

Ich leiste Vorstandsarbeit und bin Finanzwart der Abteilung Basketball. Ich kümmere mich um die Buchhaltung und kontrolliere und dokumentiere die Einnahmen und Ausgaben der Abteilung. Zu meinen Aufgaben zählt auch der Haushaltsabschluss und die Planung für die neue Saison sowie die Weiterentwicklung der Abteilung.

 

Wie viel Zeit investierst du dafür? 

In der Regel sind es pro Woche drei bis vier Stunden; alle zwei bis drei Monate nochmal zehn Stunden für den Quartalsbericht. Zum Ende der Saison ist es dann aber nochmal deutlich mehr, da der Abschlussbericht fällig wird.

 

Welche besonders wichtigen Erfahrungen hast du während deiner Zeit beim USV gemacht? Was hast du dazu gelernt?  

Anfangs war das Thema Buchhaltung und Finanzen absolut neu für mich. So habe ich durch meine Tätigkeit für den USV gelernt, mit Finanzen und Zahlen umzugehen. Außerdem habe ich viel über den Aufbau und die Struktur des Vereins lernen dürfen und viele interessante Menschen kennengelernt.

 

 

Gab es auch einmal Herausforderungen und Probleme seitdem du angefangen hast, dich ehrenamtlich zu engagieren? Wenn ja, wie hast du sie gemeistert?

Ja, im ersten Jahr hat mir der Haushaltsabschluss sehr große Mühe bereitet. Das konnte ich nur mit der Hilfe des Vorstandes lösen, da ich ja recht spontan zu meinem Posten gekommen bin und deshalb nur kurz von meinem Vorgänger eingearbeitet worden bin.

 

Ein weiteres Problem ist die Zeitfrage; deshalb habe ich mich auch gegen eine Trainertätigkeit entschieden, da ich in der Verwaltung meine Zeit frei einteilen kann, während feste Trainingszeiten dies nicht zulassen.

 

Erzähle uns doch bitte den wichtigsten Grund, warum du immer noch dabei bist.

Das ist einfach. Ich möchte der Abteilung Basketball etwas zurückgeben. Als ich vor sechs Jahren nach Jena gekommen bin, wurde ich sofort super aufgenommen und habe seitens des Vereins immer Unterstützung erfahren dürfen. Das hat dazu beigetragen, dass ich mich gleich sehr wohl in der Stadt und dem Verein gefühlt habe.

 

Gibt es einen Wunsch, den du für die Zukunft hast?

Da es hier in Jena drei Vereine im Basketball gibt, wünsche ich mir eine noch bessere Vernetzung zwischen den Vereinen. Das fängt bei den Ehrenamtlichen an. Ohne eine gute Zusammenarbeit ist es in einer so kleinen Stadt wie Jena für alle schwerer.


04.02.2020 13:23