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Ereignisreiches Wochenende für die USV Basketballer

Dritte Saisonniederlage für den USV

In einem von vielen Fehlern geprägten Spiel unterliegt der USV dem Tabellenzweiten aus Dresden mit 00:15 (00:05). Das nasskalte Wetter bereitete den Thüringern sichtliche Schwierigkeiten, sodass das Team nur selten die eigenen Stärken ausspielen konnte.


Bilder von CeW Photography

Wie bereits im Hinspiel vor drei Wochen begannen die Gäste druckvoll. Jena verteidigte zwar konsequent, konnte aber selbst wenig Druck erzeugen. Die Regenfälle der vergangenen Nacht machten beiden Mannschaften das Leben schwer. Viele Handlingfehler waren die Folge. Die Vielzahl an Gedrängen konnten nicht in gewohnter Form dominiert werden. Die Sachsen hatten ihre Hausaufgaben gemacht, gewannen die eigenen Gedränge souverän, und machten es dem USV schwer saubere Angriffsphasen zu spielen. Auch in den Gassen gab es Abstimmungsprobleme, die durch konsequentes Stören zu einigen Ballverlusten auf Seiten der Jenaer führten. So lief die Partie nahezu die gesamte erste Halbzeit ohne dass man einen deutlichen Favoriten hätte ausmachen können.
In der 35. Spielminute gab es die erste nennenswerte Szene. Nach einem Durchbruch machten die Sachsen viele Meter. Zwar landete der letzte Pass im Aus, doch Jena konnte sich in der folgenden Gasse nicht befreien. Der Ball wurde ins Aus geklärt und die Gäste zeigten nun, was sich bereits im Gedränge angedeutet hatte. Fünf Meter vor der Mallinie formten sie ein kompaktes Paket und schoben dieses ohne Schwierigkeiten durch die Jenaer Verteidigung ins Malfeld.
Zwar war die Erhöhung nicht erfolgreich, trotzdem ging es mit einem sehr unglücklichen 00:05 Rückstand in die Halbzeit.

Jena wollte die Verschnaufpause nutzen um sich wieder ein wenig zu sammeln. Den psychologischen Rückschlag versuchte Trainer Siegfried Clausnitzer aus den Köpfen der Spieler zu fegen. "Das war eine starke Halbzeit. Kopf hoch und nach vorne schauen. Die nächste Aktion ist wichtig. Die nächste Halbzeit ist eure!"

Und so wollten die Jenaer in der zweiten Halbzeit selbst mehr Druck aufbauen, um diese offene Partie noch zu drehen.
Es sollte anders kommen. Nach dem Ankick durch Jena kämpfte sich der RC weit in die gegnerische Hälfte. Kurz vor dem Malfeld wurde ein Dresdener Angreifer ohne Ball getackelt. Eine gelbe Karte war die Folge. Da es sich um die Verhinderung eines klaren Versuchs handelte, entschied der Unparteiische Tilo Michaelis (Berlin) auf Strafversuch. Die Erhöhung aus mittiger Position war ebenfalls erfolgreich.
So stand es kurz nach Wiederanpfiff 12:00 für die Gäste und die Aufgabe für den USV wurde weitaus größer.
Zwar sammelte sich die Mannschaft wieder und knüpfte an die starke Verteidigungsarbeit an, leider kamen nun noch einige Verletzungen hinzu. Auswechslungen in der ersten und zweiten Reihe machten das Gedränge noch instabiler und die Hausherren hatten immer größere Schwierigkeiten dem Dresdener Druck stand zu halten. Die Partie wurde im offenen Spiel zwar wieder auf Augenhöhe geführt, doch der große Druck von Jena, der für einen Führungswechsel nötig gewesen wäre blieb aus.
Gefühlt unzählige Minuten hielt man sich vor dem Malfeld der Gäste aus, schaffte es aber nicht aus der Vielzahl von Straftritten Profit zu schlagen. Dresden eroberte den Ball und befreite sich aus der brenzligen Situation.
In der 66. Spielminute gingen die Gäste dann auf Nummer sicher. Einen erteilten Straftritt setzten sie erfolgreich durch die Goalstangen und machten mit einem 15-Punkte Vorsprung bei noch fünfzehn Minuten auf der Uhr den Sack zu. Der Schiedsrichter beendete die Partie nach einem für diese Partie so symptomatischen Vorball durch den USV.

Nun geht es für die Mannschaft darum, die Halbzeitansprache des Coaches zu verinnerlichen. Kopf hoch, voraus schauen! In zwei Wochen geht es bereits erneut vor heimischer Kulisse gegen den USV Potsdam.
#RUGBYJENAKOMMVORBEI

Für Jena spielten:
1 Martin Fialik
2 Jan von Ahsen
3 Benjamin Segert
4 Ibrahima Diop
5 Christoph Büchler
6 Tom Weston
7 Christoph Lammert (c)
8 Jean-Charles Dumont
9 Janik Kranz
10 Tom Kramer
12 Andreas Johannes
13 Christopher Molzahn
11 Joel Piper
14 Felix Bergens
15 Tilmann Lösche

16 Brent Sörensen
17 Johannes Eisenberg
18 Steffen Dobritz
19 Paul Becker
20 Hanno Wroblewski
21 Florian Rupp
22 Carsten Oestmann


17.11.2015 11:18 Kategorie: Rugby
Von: Jan von Ahsen