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Tischtennis: Erfolgreiche Nachwuchssaison

Deutsche Meisterschaften Sprint Orientierungslauf

Am Wochenende vom 01. Bis 03. Juni lud der Post SV Dresden zu einem wettkampfreichen Wochenende nach Senftenberg ins Lausitzer Seenland ein.


Doch vor den Wettkämpfen liegt die Anreise. Das Orientierungsläufer sich nicht vom Wetter abschrecken lassen, ist allgemein bekannt. Erst recht nicht, wenn sie im Auto sitzen, auch wenn die Welt außenherum unterzugehen scheint. Scheibenwischer auf höchste Stufe und auf geht’s. Leider nicht ab durch die Mitte, sondern geduldiges Anstehen in der Fahrzeugschlange war bei einigen Anreisenden angesagt.

In Senftenberg angekommen wartete als Massenquartier die riesige Niederlaußitzhalle auf ihre Schlafgäste. Aufgrund der Größe fand jeder der dort Einquartierten eine einigermaßen ruhige Ecke. Immerhin war diese Halle zu ihrer Einweihung 1959 die größte freitragende Halle Europas.

Der Samstag, Tag der DM Sprint begann mit einem Fußmarsch vom Massenquartier in Deutschlands älteste Gartenstadt Marga. Sie wurde als zweckmäßige und zugleich menschenfreundliche Wohnsiedlung für die Bergleute und ihre Familien Anfang des 20. Jahrhundert erbaut. Durch ihre interessante Architektur mit kleinen Hinterhöfen und Gärten in einer ringförmigen Anordnung war sie ein hoch interessanter Austragungsort. Das entschädigte auch für das längere Ausharren in der sogenannten Quarantänezone, die die Läufer bis zum Start nicht verlassen durften. Zunächst etwas skeptisch betrachtet wurde die Querung einer Durchgangsstraße durch die Wettkampfteilnehmer. Mit eingesetzter „Manpower“ des Post SV war ein sicheres Überqueren der Fahrbahn jederzeit gegeben.

Bei den Damen sammelten sich die meisten Teilnehmer aus Thüringen im Mittelfeld. Eine herausragende Leistung zeige Susen Lösch, die sich den ersten Platz in der Damen Elite erkämpfte.

Bei den Herren lief Mario Gorecki in der H55 auf den 4. Platz. Alle anderen Läufer aus Thüringen mussten sich mit zweistelligen Listenplätzen geschlagen geben.

Aber nach dem Lauf ist vor dem Lauf…

Kurz verschnaufen, die Füße in den See gehalten und ab in Zentrum von Senftenberg. Dort wurde ein abwechslungsreicher Kurs mit Altstadtambiente, einschließlich der Festung Senftenberg und einem Wohngebiet mit Plattenbauten aus sozialistischen Zeiten geboten.

Die 4er Elite-Staffel „USV Jena 1“ mit Leonore Winkler, Paul Pasda, Florian Pasda und Susen Lösch als Schlussläuferin lief ein erstklassiges Rennen und wurde mit dem ersten Platz belohnt. Die anderen USV Staffeln waren zwar nicht so erfolgreich, hatten aber bei schönstem Wetter mindestens genauso viel Spaß.

Die Siegerehrung am Abend fand vor herrlicher Kulisse am Stadthafen statt. Ein würdiger Abschluss eines läuferisch anspruchsvollen Tages.

Aber nach dem Lauf ist vor dem Lauf…

Am nächsten Morgen hieß es Quartier räumen und ab zum Bundesranglistenlauf-Lang nach Leippe, wenige Kilometer von Senftenberg entfernt. Im Grenzgebiet von Brandenburg und Sachsen bot sich ein früheres Bergbaugebiet mit offenem Kiefernwald. Der Bodenbewuchs mit Blaubeerpflanzen und Heidekraut machte es dennoch zu keinem Spaziergang.

In der D18 brachte Pauline Strobel auf den 5.Platz. In der D 35 kam Katrin Hölzer vom OLV Weimar auf den 4. Platz. Gunda Fischer, ebenfalls vom OLV Weimar erkämpfte sich das 3. Treppchen auf dem Siegerpodest in der D 45 während Ilse Eulitz in der D 75 mit über 20 Minuten vor der Zweitplatzierten als erste ins Ziel lief.

Mit Susen Lösch mit Platz 1 und Leonore Winkler auf Platz 3 setzte der USV Jena in der Damen-Elite-Klasse Akzente.

Bei den Herren kam Mario Gorecki in der H 55 auf den 3. Platz. Karl-Eberhardt Gerlach sicherte sich den 5. Platz bei den H65. Sören Lösch holte sich bei der Herren Elite den 3. Platz.

Damit kehrte die Thüringer Mannschaft mit teilweise Spitzenergebnissen nach einem laufreichen Wochenende bei schönem Wetter aus einer sehr interessanten Gegend in die Heimat zurück.

Aber nach dem Lauf ist vor dem Lauf…

Sven Opitz


23.07.2018 12:44 Kategorie: Orientierungslauf
Von: Sven Opitz