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Förderkreis des USV Jena e. V. organisiert Absolvententreffen

Bitterere Niederlage nach Verlängerung

In einer packenden Partie verlor der USV das Halbfinale des Ostpokals mit 18:08. Ein Sieger konnte erst in der Verlängerung ermittelt werden.


Dritte Partie, drittes Auswärtsspiel, dritte Reise in den Norden. Zum dritten Mal in vier Wochen ging es für Jena in Richtung Berlin. Nach Brandenburg und dem RK hieß der Gegner diesmal Stahl Hennigsdorf.

Das ungewohnte Sonntagsspiel wurde pünktlich um 14:00 Uhr durch den bereits aus dem Viertelfinale bekannten Schiedsrichter Tilo Michaelis eröffnet. Beide Mannschaften fanden gut in die Partie. Nach einigen Fehlern in der Jenaer Verteidigung konnten die Brandenburger erstmals durch einen gesetzten Strafkick punkten. Die 3-Punkte-Führung der Gastgeber beeindruckte Jena allerdings kaum. Bereits wenige Minuten später konnte man durch Tom Kramer zum 3:3 ausgleichen. Zusätzlich motiviert war es erneut Tom Kramer der kurze Zeit später weitere Zähler auf die Anzeigetafel bringen konnte. Nach einem Befreiungskick aus der eigenen 22 erlief er seinen eigenen Kick und war schließlich als Erster am Ball. Mit zwei weiteren kurze Kicks brachte er den Ball geschickt über die Malfeldlinie und konnte schließlich zum ersten Versuch des Spiels ablegen. Die Erhöhung misslang.

Mit 03:08 für die Gäste ging es in die Pause. Viele Gedränge zerrten an den Kräften der Stürmer, wodurch das Angriffsspiel Jenas deutlich an Schwung verlor. Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte kam es zu einer strittigen Situation im Malfeld Jenas. Der Unparteiische entschied schließlich auf Versuch und durch das Ausbleiben der Erhöhung stand es erneut Unentschieden. Die restliche zweite Halbzeit wurde weitesgehend durch Jenaer Angriffsbemühungen dominiert. Hennigsdorf schaffte es jedoch sich zu wehren und das Unentschieden über die Zeit zu retten. Nun kam es zum Novum. Erstmals in der Geschichte des noch jungen Pokals, sowie in der 15-jährigen Geschichte des USV Jena ging es in die Verlängerung.

In zweimal 10 Minuten sollte ein Sieger ermittelt werden. Ähnlich wie schon in der ersten Halbzeit startete Hennigsdorf durch einen erfolgreichen Straftritt in die Verlängerung. Jena musste nun ebenfalls punkten. Die Thüringer erhöhten die Schlagzahl, brachten die Angriffe aber nicht zu Ende. Nun war Hennigsdorf am Zug. Ein Seitenwechsel nach einem Gedränge wurde durch den Brandenburger Verbinder genutzt. Ohne die Unterstützung seiner Mitspieler lief er an der Auslinie entlang und überwand mehrere Jenaer Verteidiger. Nach dem Ablegen zwischen den Goalstangen war die Erhöhung keine große Hürde mehr. 10 Punkte Rückstand bei weniger als 10 Minuten auf der Uhr waren schließlich zu viel für den USV. Nach der bitteren Niederlage verabschiedet man sich in die wohlverdiente Sommerpause.

Für Jena spielten:

1 Martin Fialik
2 Jan von Ahsen
3 Sascha Müller
4 Johannes Eisenberg
5 Chris Büchler
6 Juan Plá Martinez
7 Franz Mock
8 Benjamin Segert
9 Paul Imbert
10 Christopher Molzahn
12 Andreas Johannes (c)
13 Christian Browa
11 Jakob Becksmann
14 Georg Thomas
15 Tom Kramer (8)

16 Felix Bergens
17 Florian Exner
18 Brent Sorensen
19 Peter Weimar


24.06.2015 14:45 Kategorie: Rugby
Von: Jan von Ahsen