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Bäääm! - Jena setzt ein Ausrufezeichen

Alle mussten ran!

Basketballteams des USV Jena waren am vergangenen Wochenende gefordert.


Durch Teamplay weiter auf der Erfolgsspur

 

Neues Spiel, neuer Gegner. Am vergangenen Sonntag mussten die u16-Jungs am Morgen gegen die erste Vertretung aus Gotha ran. Gotha I kannte man aus den vergangenen Jahren als kaum schlagbaren Gegner, jedoch zeigt ein Blick auf die bisherigen Spielverläufe, dass sich das Team etwas gewandelt hat und die Bilanz bisher "nur" ausgeglichen ist. Die USV Jungs gingen somit voller Zuversicht in das Spiel.

 

Bereits in der Erwärmung war zu spüren, dass die USV-Mannschaft Lust hatte zu spielen. Ein offensiv sehr starker Start bestätigte dies und ermöglichte einen 19:5-Vorsprung. Die Devise war keine andere als sonst: das Spiel schnell machen und immer versuchen, offensiv den besser positionierten Mitspieler zu sehen; defensiv konsequent ausboxen und sich gegenseitig helfen.

 

Auch wenn das zweite Viertel ausgeglichener verlief, da auch Gotha sich langsam einspielte, konnte die Heimmanschaft sehr zufrieden mit dem Spielverlauf sein. Die Jungs ließen den Ball laufen, starteten unzählige Male Fastbreaks und überzeugten mit schönem Passspiel, das meist in erfolgreiche Punkte verwandelt wurde.

 

Trotz eines Halbzeitstands von 51:30 wollte man auf dem Gaspedal bleiben, denn im Basketball dreht sich ein Spiel bekanntlich schnell. Das Viertelergebnis von 34:13 zeigt, wie gut dieses Vorhaben geglückt ist. Die Gothaer konnten oftmals nur zusehen, wenn die Jenaer Jungs den Rebound holten und binnen weniger Sekunden am anderen Ende vom Feld angelangt waren. 

 

Ein relativ ausgeglichenes letztes Viertel besiegelte einen deutlichen Heimsieg von 103:53. Wieder einmal zeigten die u16 Jungs ihre Stärke - das Teamplay! Sieben der neun Spieler punkteten zweistellig. Doch nicht in jedem Spiel werden so viele Fastbreaks möglich sein wie in diesem, deshalb nimmt die Mannschaft aus dem Spiel mit, dass am Setplay noch gearbeitet werden muss, um sich auch dort durchsetzen zu können.

 

In den nächsten Spielen warten der BC Erfurt, Science City Jena, der USV Erfurt und Weimar - die Top-Teams der Liga! Dort gilt es, sich zu beweisen und die Motivation hoch zu halten. Auf keinen Fall darf sich die Mentalität einschleichen, "dass das schon wird".

 

Für die USV Jena u16 spielten: Mauß (22 Punkte), Zimmermann (16), Nürnberger (14), Scholze (12), Bauersachs (12), Rueda Martín (11/1 Dreier), Reichart (10), Rocktäschel (6), Meliß

 

Weiterhin ungeschlagen!

 

Am Sonntag versammelten sich die Jungs der U19 in der USV Sporthalle in Jena, um das Spiel gegen den aktuellen Tabellenletzten der SG Basketball HSV - KSSV Weimar zu bestreiten. Das Ziel war es, verschiedene Spielzüge und die Ganzfeldpresse zu üben.

 

Der Start ins Spiel funktionierte wie erhofft: eine aggressive Verteidigung ermöglichte Steals und Fastbreaks. Jena ließ keinen Korb zu und entschied das erste Viertel 20:0 für sich.

 

Jenas Defense ließ während des zweiten Viertels nach, ungenaue Pässe und instabile Abschlüsse ermöglichten dem Gegner dann in der 16. Minute den ersten Korberfolg. Der Halbzeitstand sprach zwar eindeutig für Jena, doch sahen die Trainer von außen noch Potential nach oben, sowohl in der Schnelligkeit als auch im Teamplay. Man wollte das Spiel weiterhin ernst nehmen und Dinge probieren, die man zuvor im Training eingeführt hatte.

 

Nach der Halbzeit startete Jena erfolgreich mit einem 10:0 Lauf. Insgesamt ließ Jena nur 18 Punkte im gesamten Spiel zu und erzielte selbst 93 Punkte. Ein eindeutiger Sieg für die U19 des USV Jena!

 

Am kommenden Samstag gastiert unsere u19 bei der 1. Mannschaft von BIG Gotha. Spielbeginn ist 10 Uhr in der Herzog-Ernst-Schule.

 

Für die USV Jena u19 spielten: Daffinger (14), Eiweleit (27/1), Kette (2), Klitzke (1), Kohlros (12), Martin, Möller, Reichart (8/2), Weiß (16), Yahl (11), Zahn (2).

 

Nerven behalten und über die Ziellinie gerettet

 

Wie schon in der vergangenen Saison lieferten sich die Damenmannschaften aus Erfurt und Jena eine packende, mehr durch Defense und Kampf, denn durch schönes offensives Zusammenspiel, geprägte Partie. Das erste Viertel verlief recht ausgeglichen. Während für Jena bereits fünf Spieler scorten, bekamen sie auf der anderen Seite Mereani Franklin nicht unter Kontrolle, die sieben der acht Erfurter Punkte markierte. Im zweiten Viertel stellte Jena auf eine Mannpresse um, die auch Wirkung zeigte. Bis zur Pause erarbeiteten die Damen sich durch einige Ballgewinne einen Vorsprung von 14 Punkten und sie bekamen auch M. Franklin besser in den Griff, die zunächst durch Klara Schmidt und dann durch Sophia Lecht aus dem Spiel genommen wurde und keinen weiteren Punkt in diesem Viertel erzielte.

 

Zur Halbzeit beschwor man sich, offensiv seinen eigenen Stiefel durchzuziehen, weiter aggressiv gegen den physisch spielenden Gegner zum Korb zu ziehen, auch wenn Foulpfiffe ein ums andere Mal ausblieben und defensiv keinen Boden zu geben. Es war klar, dass gegen die gut auf die Jenaer Spielweise eingestellten Erfurter der Sieg nur über Verteidigung, Leidenschaft und Kampf gelingen würde.

 

Jena kam in der Folge durch fünf Punkte von Sophia Lecht zwar besser aus der Kabine und konnte auch das dritte Viertel noch für sich entscheiden, im letzten Viertel kam jedoch vor allem offensiv ein Bruch ins Spiel. Erfurt verhinderte durch gutes Verschieben in der Zone Cuts und Penetrations, nahm die Jenaer Center aus dem Spiel und startete seinerseits mit einem 7:0 Lauf, ehe Teresa Borst in der 35. Minute der erste Jenaer Punkt gelang. Und auch in der Folge lief offensiv bei Jena nichts mehr zusammen, die Fehlpässe häuften sich und die Damen machten das Spiel unnötig schnell, statt die Zeit herunterzuspielen.

 

Das Momentum schien auf die Erfurter Seite zu kippen, die mit einem weiteren 7:0 Lauf den 16-Punkte Rückstand zum Viertelbeginn auf vier Punkte verkürzten. Einzig dem aufopferungsvollen Kampf der Ladies, die jedem Ball hinterherstürzten, so Fastbreaks und leichte 1:0-Layups verhinderten und keinen Rebound mehr hergaben, war es zu verdanken, dass Erfurt in dieser Phase nicht noch mehr scorte. Beim Stand von 41:37 bewies Kapitänin Kathrin Borz dann in der 39. Minute an der Freiwurflinie Nervenstärke, verwandelte ihre beiden Würfe zum 43:37 und verschaffte Jena wieder etwas Luft für die letzte Minute. Diese spielten sie dann nach dem bisher chaotisch verlaufenden Viertel vergleichsweise souverän herunter und retteten mit dem Endstand von 43:38 den Sieg über die Zeit.

 

Am Ende war es spielerisch sicher kein schön anzuschauendes Spiel gewesen, aber eines, in dem sich keines der Teams etwas geschenkt hatte, in dem um jeden Ball gefightet wurde, in dem Erfurt im letzten Viertel viel Moral gezeigt hatte und Jena am Ende viel Energie und starke Nerven aufgebracht hatte, um sich den Sieg nicht mehr nehmen zu lassen. Nun gilt es, die Intensität dieses Spiels mit ins Training und in das nächste Spiel zu bringen, da mit Science City Jena ein vergleichbar starker Gegner wartet.

 

Schlechter Start und schwaches Ende

 

So in etwa lässt sich der Auftritt der 2. Herrenmannschaft des USV Jena in Greiz zusammenfassen. Gut vorbereitet und mit vollem Kader reiste die Zingelmann-Truppe ohne ihren Anführer Rico Geißler (Babypause) ins Elstertal, um den Bullets wie im Vorjahr eine Niederlage vor wieder reichlich anwesendem Publikum zu bescheren.

 

Wie schwer dies werden würde zeigten bereits die ersten Minuten. Konnte man in der Defense noch gut zupacken, dauerte es fast fünf Minuten bis zu den ersten eigenen Punkten. So stand am Ende des Eröffnungsviertels ein 10:6 für die Bullets auf der Anzeigetafel. In der Folge schaffte man es zwar öfter, die gute Zonenverteidigung der Gäste zu attackieren, leider blieben sowohl Punkte, als auch Pfiffe der Schiedsrichter zu oft aus. Vor allem letzteres führte vermehrt zu Undiszipliniertheiten, die die Greizer von der Freiwurflinie dankbar zu Punkten machten.

 

Trotz aller Nebenkriegsschauplätze gelang es durch zwei gute Phasen, das Spiel zwischenzeitlich auszugleichen und mit einem 36:34 Rückstand ins letzte Viertel zu starten. In den finalen zehn Minuten zogen die Elsterstädter jedoch Punkt um Punkt davon und konnten am Ende das Spiel verdient mit 55:47 für sich entscheiden. Bester Werfer für die 2. Herren war Leo König mit zehn Punkten, darunter der einzig erfolgreiche Dreier in diesem Spiel. Mit reichlich Wut im Bauch gilt es, nächste Woche gegen Weimar eine neue Siegesserie zu starten.

 

Für die USV Jena Herren II spielten: König (10), Straub (8), Rinke (8), Bieber (7), Endrizzi (6), Hofmann (6), Fabbri (2), Petrasch, Slowik, Meyer, Mahfoud, Gierschke

 

Weitere Spiele der USV Jena Basketballer

USV VIMODROM Baskets Damen I vs. TS Jahn München 2: 59:70

USV Jena Herren I vs. Science City Jena V: 92:99 (nach double OT)


12.11.2019 12:01