Universitätssportverein Jena e.V.
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Shôtôkan Karate

USV Karate-Kids
USV Karate-Kids

Kindertraining

Bei uns verbessert Dein Kind seine motorischen und koordinativen Fertigkeiten. Das USV-Kindertrainer-Team um Carla Berger fördert sowohl Beweglichkeit als auch Konzentration jedes einzelnen Kindes. Grundfertigkeiten wie Laufen, Springen und Rollen stehen bei uns genauso im Mittelpunkt wie das Erlernen des Shôtôkan Karate Do - all das in kindgerechter Weise. Wir nehmen Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr in unseren Anfängerkurs auf. 

Karate-Anfänger im USV Jena
Karate-Anfänger im USV Jena

Unterstufe (Anfänger)

Im Unterstufentraining lernst Du zunächst, Deinen Körper gezielt zu bewegen. Im Vordergrund steht hierbei das Erlernen einzelner Techniken wie Fauststöße, Blöcke und Fußtritte. Dabei achten unsere Trainer stets darauf, Koordinations- und Konditionsübungen voneinander zu trennen. Nur so ist gewährleistet, dass Du ein grundlegendes Gefühl für Karate-Techniken entwickelst. Im Verlauf des Unterstufenkurses wird dieses erste Gefühl im Kumite-Training vertieft. Du lernst, wie Karate-Techniken angewendet werden und welche Wirkungen damit erzielt werden können. Schon bald wirst Du erkennen, dass Du als Trainingsteilnehmer zugleich auch wichtige Hilfestellung für Deine Trainingspartner leistest. Dabei stehen anfangs festgelegte Kampfformen im Vordergrund. Sie erleichtern Dir den Einstieg ins Karate. Abgerundet wird dieser Anfängerkurs durch das Kata-Training. Hierbei vermitteln Dir unsere Trainer Grundlegendes zur Bedeutung und zur äußeren Form der ersten drei Anfänger-Katas.

Karate-Training im USV Jena
Karate-Training im USV Jena

Mittelstufe

Das Training in der Mittelstufe knüpft an das Unterstufentraining an. Unter der Anleitung unseres Abteilungsleiters Wolfram Reichmuth lernst Du im Kihon-Training nicht nur Deine Techniken nach biomechanischen Gesichtspunkten zu verfeinern, sondern auch sie sinnvoll miteinander zu kombinieren. Du lernst natürlich weitere Katas kennen. Denn neben den Heian Katas 1-5 stehen vor allem die Formen der Shodan-Gruppe auf dem Plan. Von Tekki Shodan über Bassai Dai, Kanku Dai, bis hin zu Hangetsu und Enpi festigst du im Mittelstufen-Training nicht nur den Ablauf, sondern lernst dazu in grundlegenden Übungen das Bunkai dieser Katas kennen. Im Kumite-Training legt der Mittelstufen-Kurs mit halbfreien Kumite-Formen die Basis für den späteren Freikampf. Ergänzt wird dieses Training durch zahlreiche Kräftigungsübungen.

Schwarzgurt-Training im USV Jena
Schwarzgurt-Training im USV Jena

Oberstufe

"Variable Verfügbarkeit" - so lautet das Credo im Oberstufen-Training von Hagen Walter. Ausgedehnte Kombinationen, Pratzentraining und das Vertiefen der Feinkoordination sind die Schwerpunkte im Kihon-Training. Vor allem jedoch im Kumite-Training sollst Du variable Verfügbarkeit entwickeln. Hierzu finden halbfreie und freie Trainingskämpfe statt. Gelegentliche Ausflüge ins Wettkampfkarate sollen Dir dazu dienen, dir neben dem Breitensport-Gedanken auch andere Aspekte des Karates nutzbar zu machen. Im Kata-Training stehen vor allem die Dan-Formen im Mittelpunkt. Gelegentliche Vergleiche mit anderen Stilen (Shuri Te, Tomari Te) sollen Dir auch hier die Möglichkeit bieten, deine Flexibilität im Karate zu verbessern und durch Analogien leichter zu lernen. Das Bunkai ist noch nah an den Katas - mit dem Ziel, dass Du eine Bewegungssequenz später an ein breites Situationsspektrum anpassen kannst. Kräftigung und Abhärtung ergänzen auch im Oberstufenkurs den Trainingsplan.

 

Dem Karate-Training des USV Jena liegt das Meinelsche Stufenmodell zugrunde: von der Grobform über die Feinform zur variablen Verfügbarkeit zu gelangen, die Anwendungsbreite einer Bewegung zu finden und Techniken am Ende frei verfügbar zu machen.

Shima-Ha Shorin Ryû

Shorin Ryû im USV Jena
Shorin Ryû Karate im USV Jena

Unterstufe (Anfänger)

In dem Kurs werden den Teilnehmern Kampfkunstprinzipien vermittelt, die sich in scheinbaren Widersprüchen formulieren lassen: durch Entspannung stark zu werden, im Ungleichgewicht stabil zu stehen; sich durch das Fallen nach unten schnell vorwärts zu bewegen; den Körper zurückzuziehen, um seine Masse nach vorn zu beschleunigen sowie Bewegungsrichtungen zu wechseln, ohne sich dabei zu drehen. Diese und andere Widersprüche werden vor allem anhand des intensiven Übens der traditionellen Formen (Kata) der Karatestilrichtung Shorin Ryu aufgelöst. Im Training stehen die gesundheitlichen und technischen Aspekte der Kampfkunst im Vordergrund. Ziel ist es, sowohl die Grundlage des Kämpfens zu erlernen als auch Beweglichkeit, Körperbeherrschung, Geschicklichkeit und Kraft zu gewinnen.

 

Oberstufe 

Einzelne Prinzipien der Körperdynamik und Kampfstrategie in Karate werden schwerpunktmäßig geübt. Um maximale Effizienz der Bewegung und Effektivität der Technik zu erreichen, wird insbesondere auf die Entwicklung der "Körperteilung", des Gewichteinsatzes, der Streckkraft und der Kraftlinien vom Schulteransatz über die Taille (koshi) zur Innenseite des Knies geachtet. Mehrere Bewegungen werden möglichst auf einen einzelnen Takt gebracht. Beim Kämpfen wird besonders die Angriffslinie (embusen), der Schutz der eigenen Mittellinie (seichusen) und das Verstecken der Techniken durch die entsprechende Körperhaltung sowie ansatzlose Bewegungen betont. Diese und andere Prinzipien werden vorwiegend anhand der Kata des Shure te Stils Shima Ha Shorin Ryu trainiert. Dazu zählen die Grundschulkata Kihon Kata I-III (die beiden letzteren auch als Fukyukata bezeichnet), die Anfängerkata Pinan I-V und die Mittelstufekata für den ersten Dan Wankan, Naifanchi I, Tomari Passai, Wanshu, Rohai, Jitte und Arakaki no Sochin. Neben den Shorin Ryu Kata bilden auch die aus dem weißen Cranich Stil Happoren, Hakufa und Hakutsuru sowie Rukkishu aus der Goju Ryu die Grundlage für die Gesamtkonzeption des Kurses. Elemente anderer Stilrichtungen fließen in das Training ein. Es besteht die Möglichkeit, Prüfungen in Shorin Ryu bis 1. Kyu abzulegen.

 

Yamanni Chinen-Ryû Bojutsu

In diesen Übungseinheiten wird hauptsächlich Kobujutsu (Waffenkampfkunst) trainiert. Yamanni Chinen Ryu Bojutsu (Langstockkampfkunst) steht im Mittelpunkt. Dazu gehören die Anfängerkata Don yu kon I-II, Choun no kun sho und dai sowie die Mittelstufekata Ryubi no kun, Suuji non kun und Sakugawa no kun.Kennzeichnend für diesen Langstockkampfkunststil sind der gleitende Griffwechsel, das Verändern und Verstecken der Bo-Länge, die schnellen federnden Schlagtechniken, das Teilen des Körpers sowie der Einsatz des Streckens, des Absinkens und der Vorwärtsbewegung in die einzelnen Bo-Techniken. Das Training zielt in erster Linie darauf hin, anhand der Waffenübung gute Haltung, effektive Bewegungen und wirksame Körperdynamik für Karate auszubilden bzw. besser zu verstehen. Aus diesem Grund werden Verbindungen zwischen den beiden Kampfkunstzweigen erläutert und auch Karateübungen und -kata in das Training eingeflochten. Der Schwerpunkt der Waffenübung wird auf die Ausführung der einzelnen Techniken sowie der Kata und weniger auf die Anwendung mit Partner gelegt. Der Kurs ist auf individuelles Training ausgerichtet, damit jeder mit Hilfe von Hinweisen des Trainers intensiv auf dem eigenen Niveau arbeiten kann. Wenn ein gewisser Stand in Bojutsu erreicht ist, wird auf Wunsch des Teilnehmers auch Saijutsu (Dreizackkampfkunst) auf individueller Basis unterrichtet.

Kissaki-Kai Karate-Do

Als oberstes Ziel gilt die Anwendbarkeit der Techniken in der realen Selbstverteidigung. Es gibt keine Aufteilung in verschiedene Stufen oder Gruppen. Im Partnertraining werden Timing, Distanz und Reaktion trainiert.
Sequenzen aus den traditionellen Kata werden verwendet, um als Bunkai unter Beachtung der "Rules of Combat" eine effektive Verteidigung zu erarbeiten. Da immer nur kurze Abschnitte einer Kata verwendet werden, ist es nicht nötig, die komplette Kata zu beherrschen, so daß alle Sportler (also auch Stilrichtungsfremde und Anfänger) problemlos am Training teilnehmen können.
Für Prüfungen sind natürlich die entsprechenden Katas (Shotokan) vollständig vorzuführen. Vorkenntnisse aus jeglichen Kampfsportarten sind von Nutzen, aber keine Voraussetzung.
Da in der Selbstverteidigung jede Aktion mit dem Gegner am Boden liegend enden sollte, gehört auch die Fallschule zum Trainingsprogramm. Es werden, so wie in den klassischen Katas, keine "artistischen" Techniken ausgeführt, womit das Training ebenso für ältere und "unbeweglichere" Sportler
interessant ist.

Kissaki lehrt die fünf grundlegenden Elemente des Kampfes:
1. Atemi-waza - Schläge, Stöße und Tritte zu den Vitalpunkten
2. Nage-waza - Würfe
3. Kansetsu-waza - Hebeltechniken
4. Shime-waza - Würgetechniken
5. Ne-waza - Bodenkampf