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USV scheidet aus Ligapokal aus

Trotz Niederlage Grund zur Hoffnung

Die Rugbymannschaft des USV startet mit einer Niederlage in die neue Saison der 2. Bundesliga. Nach 60 Minuten Kampf muss das Team gegen den USV Potsdam spät die Segel streichen und verliert am Ende mit 47:14 (14:14) deutlich.


© Ute Meesmann

Die Spiele gegen den USV Potsdam waren für die Jenaer Mannschaft in den letzten Jahren immer eine große Hürde, so gingen von den letzten fünf Partien alle an die Mannschaft aus Brandenburg. Doch die Anfangsphase im ersten Spiel der Saison gehörte überraschend den Jenaern. Insbesondere bei eigenem Ballbesitz gelang es der Mannschaft immer wieder durch die Verteidigungslinie der Gastgeber zu brechen. Und so war es bereits in der 5. Minute Florian Wolf, der die perfekte Linie fand und den Ball zum ersten Versuch des Spiels im gegnerischen Malfeld ablegen konnte. Da die Erhöhung durch Ferdinand Lindner ebenfalls gelang, stand es kurz nach Ankick 7:0 für die Gäste aus Jena. 


Aufgrund zahlreicher Absagen war der USV Jena mit nur 17 Spielern angereist, die Saalestädter hatten jedoch den Vorteil, dass sie bereits zwei Spiele bestritten hatten. Die Brandenburger Rugger fanden schwer in die Partie, ihr Spiel war geprägt von vielen kleinen Fehlern. Dies verschaffte den Jenaern viel Ballbesitz, den sie durch viele starke Sturmphasen zu nutzen wussten. Trotz Fehler und Unsicherheiten blieb der Potsdamer USV seinem Namensvetter in individueller Klasse stets einen Schritt voraus. So konnte Potsdam durch zwei schnelle Versuche die Jenaer ein– und überholen, während die Gäste zweimal kurz vor dem Potsdamer Malfeld gestoppt wurden. Erst nach 35 gespielten Minuten gelang es Ferdinand Lindner mit dem Vorteil im Rücken direkt am offenen Gedränge seinen Gegenspieler zu überwinden und für seine Mannschaft die nächsten sieben Punkte zu besorgen. 


Der Halbzeitstand von 14: 14 spiegelte das ausgeglichene Kräfteverhältnis der ersten Hälfte wieder. Doch den Jenaern war klar, dass zu diesem Zeitpunkt auch eine Führung hätte möglich sein können. 


Die Mannschaft ging motiviert in die zweite Halbzeit. In der Folge gelang es dem Team jedoch immer weniger den eigenen Ballbesitz zu behaupten, sodass man mehr und mehr den Potsdamern das Spiel überließ. Trotz starker Gedränge und Gassen ging der Ball zu oft wieder verloren. Nichts desto trotz zeigten die Gäste eine engagierte Verteidigungsleistung und schafften es lange den stärker werdenden Potsdamern Paroli zu bieten. Nach mehreren Angriffsmöglichkeiten gelang es den Brandenburgern jedoch über die Außenspieler den nächsten Versuch zum 19:14 zu erzielen. In Folge einer gelben Karte nach einem übermotivierten Einsteigen musste der Spieler Florian Stahl den Platz verlassen. Die folgenden zehn Minuten forderten viel Kraft auf Jenaer Seite, was sich in der unkonzentrierten Verteidigung widerspiegelte. In den letzten 15 Minuten gelang es den Potsdamer somit mehrere einfache Versuche zu legen. Das Endergebnis von 47:14 für Potsdam zeigte die technische und sportliche Stärke die dem thüringischem USV noch fehlt. 


Trotzdem kann mit Zuversicht auf die kommenden Spiele geschaut werden. 


Es spielten: 

1 Sven Stempfhuber 

2 Paul Becker 

3 Sascha Müller 

4 Ibrahima Diop 

5 Wilko Middents 

6 Georg-Lester Dorn 

7 Florian Stahl 

8 Franz Mock 

9 Jean-Charles Dumont (c) 

10 Tim Eggert 

11 Brent Sørensen 

12 Florian Wolf (5) 

13 Mattis Bilek 

14 Niclas Lieske 

15 Ferdinand Lindner (9) 

16 Martin Fialik 

17 Karl-Ronald Neumann


04.09.2017 09:05 Kategorie: Rugby
Von: Ibrahima Diop