Universitätssportverein Jena e.V.
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Saisonabschluss der Damen in Dresden

Sightseeing, Quidditch-Aufklärungsarbeit und jede Menge Rugby-Spaß

Jenas Rugbyspielerinnen erkämpfen sich unter den nord- und ostdeutschen Teams den fünften Platz.


Die besten Teams aus den Divisionen Nord und Ost trafen sich am Samstag, dem 05.05.2018 beim RK 03 in Berlin, um bei strahlendem Sonnenschein um den Nord-Ost-Pokal zu spielen. Die Jenaer Rugby-Mannschaft hatte sich als Viertplatzierte der Division Ost neben dem RK 03 Berlin, dem USV Potsdam und dem RC Dresden qualifiziert. Aus der Division Nord reisten die Teams des SC Germania List, FC St. Pauli und SCW Göttingen an. Zu Gast war außerdem die dänische Nationalmannschaft.
Sechs Damen aus Jena hatten keine Furcht sich der Herausforderung zu stellen, gegen starke, leistungsfähige Teams zu spielen und traten die Reise auch ohne Trainer nach Berlin an. Nach einer unfreiwilligen, zeitraubenden Sightseeingtour durch Berlin (aufgrund von Vollsperrungen auf der Autobahn), trafen die Jenaer Rugbyspielerinnen beim Gastgeber ein und mussten sich eine halbe Stunde später schon dem ersten Gegner auf dem Platz stellen. Zur Unterstützung des sechs-köpfigen Teams standen den Jenaerinnen drei Spielerinnen des RK 03 zur Seite.
Das Tagesziel war schnell für alle klar: Spaß haben, Erfahrung sammeln und das Bestmöglichste aus sich und dem Team herausholen.
Wie aus einem tiefen Schlaf gerissen stand das Jenaer Team hell wach auf dem Platz und bot dem Turniersieger der letzten drei Turniere, dem USV Potsdam die Stirn. In der ersten Halbzeit durchbrachen die laufstarken Potsdamerinnen lediglich zweimal die Verteidigungslinie. Leider konnte das Jenaer Team diese Leistung in der zweiten Halbzeit nicht aufrecht erhalten und hatte aufgrund von Unstimmigkeiten in der eigenen Mannschaft und einer starken gegnerischen Verteidigung auch keine Chance bis zum gegnerischen Malfeld vorzudringen. Das Spiel endete schließlich mit 0 : 45.
Im zweiten Spiel trafen die Jenaerinnen auf die Damen des SC Germania List. Auch hier konnten die Spielerinnen aus Jena eine starke erste Halbzeit darbieten. Nach Versuchen gingen sie mit einem Unentschieden in die zweite Halbzeit. In dieser hatten die Hannoveranerinnen dann schließlich das glücklichere und bessere Händchen und siegten gegen Jena mit 43 : 20.
Damit beendete Jena die Gruppenphase recht zufrieden aufgrund der guten jeweils ersten Halbzeiten, aber dennoch etwas unglücklich auf dem dritten Platz.

Angespornt durch die erste Hälfte des Turniers galt es nun um den fünften Platz zu kämpfen. Dafür musste zunächst die Mannschaft des RC Dresden bezwungen werden. Was die gesamte Saison über nicht so richtig glücken wollte, konnten die Jenaer Rugby-Damen an diesem Samstag unter Beweis stellen. Mit einer überzeugenden, starken Mannschaftsleistung besiegte das Team aus Jena die Dresdnerinnen mit 26 : 14. Dabei mussten die Gegnerinnen bis ins Malfeld für ihre Versuche kämpfen und konnten das starke Angriffsspiel der Jenaerinnen nur teilweise aufhalten.
Das Spiel um Platz 5 rückte näher und somit auch ein starker Konkurrent, der aus Hamburg angereist war. Der FC St. Pauli sollte der letzte Gegner des Tages sein. Den Damen aus Jena fehlte in diesem letzten Spiel die Kondition und Stärke, um den Hamburgerinnen genügend entgegen setzen zu können, was vielleicht auch der geringen Mannschaftsbesetzung geschuldet war. Dennoch kämpfen die Jenaerinnen bis zum Schluss und zeigten in einzelnen Aktionen, dass sie durchaus eine konkurrenzfähige Mannschaft sind, auch wenn das Ergebnis von 0 : 54 diese Einschätzung leider nicht unterstreicht.

Die Jenaer Damen beendeten das Turnier auf einem insgesamt zufriedenstellenden sechsten Platz und sind somit, wenn man die Däninnen einmal außen vor lässt, die fünftbeste Mannschaft aus Nord- und Ostdeutschland. Sie Spielerinnen aus Jena freuten sich besonders über die gemeinsam gesammelten Erfahrungen, den Kampfgeist, den das Team an den Tag legte und den Spaß, den sie trotz der Niederlagen beim Rugbyspielen hatten.
Die Nationalmannschaft aus Dänemark gewann schließlich vor dem RK 03 Berlin, der SC Germania List bezwang den USV Potsdam im kleinen Finale und der RC Dresden errang den siebten Platz vor der Mannschaft des SCW Göttingen.

Das Team des USV Jena bedankt sich besonders für die Unterstützung durch Isabell, Theresa und Caro vom RK 03, sowie beim RK 03 Berlin für die Ausrichtung des Turniers.

Zur Party nach dem Turnier (unter dem Motto Sportler) flogen die Jenaer Rugby-Damen als Quidditchmannschaft ein und leisteten hier und da Aufklärungsarbeit in Bezug auf diesen scheinbar recht unbekannten Sport. Neben den Synchronschwimmerinnen aus Potsdam und Dresden konnten sich die Jenaerinnen durchaus sehen lassen.

Es spielten: Barbara, Caro, Jasmin, Madita, Maria und Verena


05.05.2018 18:00 Kategorie: Rugby
Von: Verena