Universitätssportverein Jena e.V.
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten
Die Hinrunde im Schnelldurchlauf - Teil II

Jahresabschluss

Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen beenden die USV VIMODROM Baskets das Jahr 2017


Souveräner Jahresabschluss

 

Ganz nach dem Motto „noch einmal alles geben, bevor die Weihnachtspause ansteht“, gelang es dem U19 Team der USV VIMODROM Baskets Jena, einen deutlichen Sieg gegen die aus Eisenach angereisten Gegner einzufahren (98:42).

 

Am vergangenen Samstag, zu neuerdings gewohnt früher Stunde, starteten das U19 Team des USV Jena in das eigentliche „Pokalwochende“. Auch wenn man selbst ein normales Ligaspiel zu bestreiten hatte, war der Plan eindeutig: Stark anfangen, immer konzentriert bleiben und am Ende siegreich in der eigenen Halle stehen. Um den nötigen Fokus direkt zu Beginn des Spiels hochzuhalten, sollte eine Ganzfeld-Presse helfen. Diese funktionierte teilweise auch gut, aber irgendwie hatten die Jungs noch nicht so ganz ins Spiel gefunden, sodass man nicht immer in der Passlinie stand und somit keine einfachen Ballgewinne bekam. Trotzdem stand es nach dem ersten Viertel bereits 27:12.

 

Da die Gegner nun kurzzeitig auf eine Zone umstellten, mussten die VIMODROM Baskets etwas mehr von außen werfen, was in diesem Spiel aber scheinbar kein Problem zu sein schien, denn vorallem Dominic Pabst schien „on fire“ zu sein, er erzielte ganze 3 Dreier im 2. Viertel. Ganz dem Sinne nach „three is more than two“, war die 3er Quote in diesem Spiel auch ansonsten kaum zu toppen, jeder traute sich die Würfe zu und verwandelte diese oftmals sicher. Aber nicht nur das, auch der Zug zum Korb war konsequent und am Ende der ersten Hälfte hatte man sich einen guten Vorsprung von 34 Punkten erarbeite. Dies sollte auch die deutlich besser gewordene, defensive Leistung widerspiegeln, so hatten die Gegner lediglich 4 Punkte in den vergangenen 10 Minuten erzielen können.

 

Das sonstige Problem, nämlich verschlafen in die zweite Hälfte des Spiels zu starten, war dieses Mal gänzlich abwesend. Im Gegenteil: Das USV Team erzielte in den ersten zwei Minuten allein 14 Punkte, vorallem durch deutlich bessere Arbeit in der Presse. Der Verlauf des restlichen Viertels war dann aber eher durchwachsen, kleine Fehler offensiv führten zu schlechten Abschlüssen, was deutlich sichtbar das Teamplay beeinflusste. Statt gemeinsame Lösungen zu finden, wurde zu oft der Alleingang gewählt, welcher nicht unbedingt von Erfolg gekennzeichnet war. Trotzdem konnte sich die Jenaer Mannschaft weiter absetzen und den Abstand vergrößern (82:26).

 

Das Ziel für die letzten 10 Minuten stand somit fest: 100 Punkte schaffen und die Gegner so wenig wie möglich scoren zu lassen! Vorsatz hin oder her, was die Jungs dann auf das Spielfeld zauberten, war alles andere als schön anzusehen. Unpräzise Pässe, schlechte Absprachen in der Presse und drastische Fehler in der Zonenverteidigung führten dazu, dass das Team aus Eisenach anfing, jeden Fehler zu bestrafen und ihre Chancen auf einfache Punkte selbstsicher verwandelten. Somit schaffte man keins der Ziele umzusetzen und musste das Viertel auch mit 16:16 auf Augenhöhe mit dem Gegner abschließen.

 

Blickt man nun über die letzten Minuten hinweg, so war es insgesamt doch ein gutes Spiel, aus dem die Vimo Jungs wieder etwas mitnehmen konnten. Jetzt ist es Zeit in die Weihnachtspause zu starten, sich eine Auszeit vom Basketball zu nehmen, um im neuen Jahr wieder motiviert ins Training zu starten! Das U19 Team der USV VIMODROM Baskets wünscht allen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018!

 

Für die USV VIMODROM Baskets u19 spielten: Hädrich (22), Reichart (19/2 Dreier), Pabst (17/5), Wagner (16/1), Heyer (14), Martins-Cavaco (5/1), Meyer (3/1), Kette (2), Pauly

 

Finale wir kommen!

 

Die USV VIMODROM Basktes Damen I bestritten am Samstagabend das Pokalhalbfinale gegen Science City Jena. Die Damen sind für die Vimo Ladies die stärkste Konkurrenz aus Thüringen. Durch das Stadtduell kannte man den Gegner genau und konnte sich deshalb intensiv auf diese Spielbegegnung vorbereiten. Es galt die Gegner nicht zu unterschätzen und von Beginn an konzentriert zu agieren. Mit einem Kader von 12 Mann konnte man auf fast alle Spielerinnen zurückgreifen, was auch den Trainer Thomas Fritsche vor eine große Herausforderung stellte. Ziel war es, auch die Jugendspielerinnen bei einem der härteren Spiele zu integrieren und den Einzug ins Finale klar zu machen. Denn die Vimo Ladies streben nach dem 6. Pokalsieg in Folge.

 

Nicht wie gewohnt startete man mit einer Mann-Mann-Verteidigung über das ganze Feld. Dies brachte die USV Damen ein wenig aus dem Konzept, weshalb Science City durch einen schnellen Angriff den ersten Korb im Spiel erzielte und somit die Führung übernahm. Durch ein gut ausgespieltes Play auf Denise Alkewitz konnten die Vimo Ladies mit einem Dreier die Führung zurückgewinnen und diese bis zum Ende halten. Dennoch fiel es der Heimmannschaft im ersten Viertel schwer, ins Spiel zu finden, da die Gegnerinnen mit großem Einsatz aggressiv verteidigten. Doch die Vimo Ladies zeigten ebenso großes Engagement, sodass sie sich im ersten Spielabschnitt mit 20:9 leicht absetzen konnten.

 

Auch im zweiten Viertel konnten die USV Damen noch nicht in ihr gewohntes Spiel finden. Zwar agierte man in der Offensive ruhiger und mit mehr System, jedoch fehlten die Absprachen in der Defensive. Viel zu langsam fand man seinen Gegenspieler. Dies nutze Science City für sich und erzielte schnelle und einfache Abschlüsse. Nach einer zur richtigen Zeit genommenen Auszeit des Trainers fanden die Ladies auch defensiv wieder zurück ins Spiel. Aber auch die Gegnerinnen behielten ihren Kampfeswillen bei und überzeugten vorwiegend durch Einzelaktionen. Dennoch konnte die Vimo Truppe mit einem beruhigenden Vorsprung von 21 Punkten (42:21) in die Halbzeitpause gehen.

 

Mit Selbstbewusstsein begann man das dritte Viertel und knüpfte an die vorherigen Leistungen an. Dem konnte Science City nicht mehr entgegenwirken. Sie traten zwar mit 8 Spielerinnen an, jedoch rotierten sie nur mit 6 Mann. Die Erschöpfung merkte man dem Spielfluss immer mehr an. Lediglich 7 Punkte konnten sie in dem Spielabschnitt für sich gewinnen. Trotzdem versuchten die Vimo Ladies, das Niveau hoch zu halten und sich von der Unruhe nicht anstecken zu lassen. Besonders Leoni Hartmann, eine der jüngsten Spielerinnen, konnte von sich überzeugen. Zum Ende des Viertels warf sie zwei Dreier hintereinander. Einen davon aus keiner optimalen Spielsituation 5 Sekunden vor Schluss dem Gegner ins Gesicht. So viel Mut muss man erstmal haben. Dies zeigt, wie gut sich die jungen Spielerinnen ins Team integrieren und sich an den Damenbereich anpassen.

 

Im letzten Viertel war das Spiel bereits entschieden. Dennoch fand Science City nun viel besser ins Spiel. Sowohl die Gegnerinnen als auch die USV Damen griffen hier auf alle ihre Spielerinnen zurück, besonders diejenigen, welche noch nicht so viel Spielzeit verbuchen konnten. Daher gestaltete sich der letzte Teil ausgeglichen (25:21). Am Ende zeigte die Anzeigetafel dennoch einen recht hohen Endstand von 90:49 an. Dies spiegelt aber nicht das Gefühl des Spiels wieder, da beide Mannschaften mit viel Herzblut gekämpft haben.

 

Mit diesem Spiel gehen die USV Damen in die wohlverdiente Winterpause. Die nächsten Wochen steht erst einmal der Spaß im Vordergrund, mit einem Weihnachtsturnier und freien Spielzeiten. Dennoch verlieren die Mädels nicht den Fokus auf die weitere Saison. Im neuen Jahr wollen sie besonders im Bereich Teamplay und Kommunikation an sich arbeiten.

 

Für die USV VIMODROM Baskets Damen I spielten: Ruppe (11/1 Dreier), Kraski (10), Elsner (3/1), Rothämel, Dreßler (4), Diettrich (2), Hartmann (10/2), Metzdorf (4), Alkewitz (15/1), Vogel (1), Kajan (21), Riebel (9)

 

Als Außenseiter in den Pokal

 

Zum Abschluss des Spieljahres 2017 ging es für die Herren III der USV VIMODROM Baskets Jena noch einmal im Pokal auf Punktejagd. Nachdem es in der Liga zuletzt eher unrund lief, wollte man sich mit einer ordentlichen Leistung in die Weihnachtspause verabschieden. Als Gegner erwartete man die Herren des höherklassigen BC Erfurt, welche nur sechs Mann nach Jena schickten.

 

Die USV Herren hatten nichts zu verlieren. Unbeschwert gingen sie in die Partie, erzielten durch Tobias Gruber die ersten Punkte des Spiels und ließen die Erfurter ihre Punkte hart erarbeiten. Die Ansage war klar, freie Würfe mit Selbstbewusstsein nehmen. Gesagt getan dachte sich Benedikt Kühn und verwandelte in kürzester Zeit zwei seiner Dreier. Die Erfurter schienen ein wenig beeindruckt von der unbeeindruckten Spielweise. So entwickelte sich ein munteres Spiel auf Augenhöhe.

 

Zu Beginn des  zweiten Viertels gelang den USV Männern sogar ein 10:0 Lauf. 5 Minuten brauchten die Erfurter, um den Ball erfolgreich im Korb zu versenken. Zu diesem Zeitpunkt gelang den Jenaern fast alles was man in den Ligaspielen zuletzt nicht umsetzen konnte, einzig die schwache Freiwurfquote verhinderte, dass die Herren sich deutlicher absetzen konnten. In die Halbzeit ging es aber mit einer überraschenden aber verdienten 32:30 Führung.

 

Nach der Pause wollten die Herren eigentlich genauso weiter machen. Jedoch bewegte man sich nicht mehr mit der nötigen Konsequenz zum Korb. Die Erfurter schienen nun konzentrierter zu agieren und gingen mit einer 54:48 Führung ins letzte Viertel.

 

Durch einige Treffer aus der Distanz baute Erfurt die Führung weiter aus. Erst Mitte des Viertels fanden die USV Herren zu ihrer Lockerheit zurück. Jedoch zollte die gestiegene Spielhärte ihren Tribut und die Jenaer konnten sich nicht mehr für ihre Leistung belohnen. Am Ende verlieren die Herren des USV 57:70 gegen den BC Erfurt. Das Ergebnis fiel am Ende etwas zu deutlich aus, die USV Herren können aber erhoben Hauptes in die Weihnachtspause starten.

 

Für den USV VIMODROM Baskets Herren III spielten: Rinke (12), Straub (10), Kühn (9), König (7), Gruber (6), Gierschke (4), Gayko (4), Hädrich (3), Jahrmarkt (2)

 

Weiter Spiele der USV VIMODROM Baskets

USV VIMODROM Baskets Damen II vs. BC Erfurt I: 47:54


19.12.2017 12:44