Universitätssportverein Jena e.V.
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Stellungnahme zum Rechtsstreit zwischen André Karliczek und dem USV Jena e.V.

Hitzeschlacht im Paradies

Am vergangenen Samstag trafen die Rugger des USV Jena auf den direkten Tabellennachbarn des RC Dresden. Nach 80 Minuten bei heißen Temperaturen gelang es den Jenaern sich mit 24:14 (12:0) durchzusetzen und in der Tabelle bis auf drei Punkte an die Dresdner heranzurücken.


Gestärkt durch die guten Leistungen in den vergangenen Wochen legten die Jenaer von Beginn an ein hohes Tempo und gaben nach dem Ankick den Ball für lange Zeit nicht mehr aus der Hand. Nachdem man sich durch mehrere gute Durchbrüche von Sturm und Hinterreihe bis vor das gegnerische Malfeld vor gespielt hatte, behielt man die Übersicht. So war es am Ende Ferdinand Lindner der zum ersten Versuch in das Dresdener Malfeld einlaufen konnte. Doch die Dresdner zeigten ihre Spielstärke und setzten die Spieler des USV, besonders im sonst so dominanten Gedränge, unter Druck. Nach mehreren Angriffen der Dresdner, in denen unter anderem ein Strafkick vergeben wurde, gelang es jedoch den Jenensern wieder, im Malfeld zu landen. Franz Mock nutzte die Lücke auf der Außenseite der Dresdner Verteidigung und erhöhte die Führung. Dabei war er erst kurz vor der Partie in die Startformation gerutscht, um den angeschlagenen Max Kästner zu ersetzen. Die zweite Erhöhung wurde von Kenny Jandausch zum 12:0 verwandelt. Die Dresdner Hillbillies liefen bis zum Ende der Halbzeit immer wieder gegen die Verteidigung der Jenaer an, sie konnten jedoch trotz mehrerer Straftritte nicht ins Malfeld der Jenaer gelangen.

 

Auch wenn beide Seiten stark ermüdet in die Pause gingen, sollten besonders die Hillbillies in der zweiten Halbzeit noch einmal aufdrehen. Der USV geriet nun immer öfter in die Defensive und es gelang nur noch selten den Ball in den eigenen Händen zu halten. Zählbares sprang für die Gäste jedoch nicht heraus. Im Gegenteil: nach einem eroberten Ball waren es die Jenaer Spieler die schneller schalteten, sodass Fabian Firmbach den dritten Jenaer Versuch legen konnte. Doch die Dresdner ließen den 17-Punkte Rückstand nicht auf sich sitzen. Durch viele Sturmphasen und eine solides Spiel in den Standards erarbeiteten sie sich eine gute Feldposition, die letztlich zum Versuch direkt unter den Goalstangen führte. Nach einem schnell ausgeführten Straftritt verpassten mehrere Jenaer Verteidiger das Tackle und ließen den angreifenden Spieler passieren.

 

Immer mehr zeigte sich nun die Erschöpfung beider Mannschaften, das Spieltempo verflachte zusehends. Doch die Fiddlers wollte den vierten Versuch. Nach einer kurzen Verwirrung auf Seiten der Dresdener nutzte der Prop des USV Daniel Butchart-Kuhlmann die Situation. Nach einem Durchbruch direkt neben dem Ruck zeigten er und Ferdinand Lindner ein ansehnliches Offload Spiel und spielten die letzten Verteidiger aus, sodass Sascha Müller nur noch ins Malfeld eintauchen musste. Die Erhöhung glückte zum zweiten Mal. Mit 24:7 war das Spiel aus Jenenser Sicht nun eigentlich entschieden, doch die Hillbillies waren anderer Meinung. Der Außenspieler der Gelb-Schwarzen nutze die nun fehlende Aufmerksamkeit der Jenaer Verteidigung und legte nach einer längeren Angriffsphase den letzten Versuch des Spiels. Somit endete das Spiel mit 24:14. Um für das kommende Spiel gegen Hohen-Neuendorf gewappnet zu sein, muss der USV sein Angriffspotential noch besser nutzen. Nichtsdestotrotz lieferten die Jenaer Rugger eine überzeugende Leistung ab, die Mut für das letzte Heimspiel am kommenden Samstag macht.

 

Es spielten:

1 Daniel Butchart-Kuhlmann

2 Georg Dorn

3 Sascha Müller (5)

4 Christoph Büchler

5 Christoph Lammert

6 Ibrahima Diop

7 Savio Cesar Domingues

8 Jean-Charles Dumont

9 Kenny Jandausch (4)

10 Christopher Molzahn

11 Georg Doll

12 Fabian Firmbach (5)

13 Tim Eggert

14 Franz Mock (5)

15 Ferdinand Lindner (5)

 

16 Paul Becker

17 Adrian Bubholz

18 Robin Bubholz

20 Jakob von Campenhausen

21 Brent Sørensen

22 Alexander Schmidt


28.05.2017 17:35 Kategorie: Rugby
Von: Ibrahima Diop