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Deutschen Meisterschaften Staffel-Orientierungslauf

Grauer Novemberstart

USV VIMODROM Baskets können nur einen Sieg aus fünf Spielen verbuchen


Nicht viel zu sagen

 

Leider gibt es zum vergangenen Spiel der USV VIMODROM Baskets U19 nicht besonders viel zu sagen. Wie bereits zwei Wochen zuvor musste man sich in der eigenen Halle gegen ein stärker auftretendes Team aus Erfurt geschlagen geben (50:84).

 

Bereits zu Beginn des Spiels zeichnete sich ab, dass dies ein hartes Stück Arbeit werden würde, wollte man das Duell gegen den USV Erfurt gewinnen. Das gegnerische Team spielte nämlich von der ersten Minute an sehr selbstsicher und es dauerte ganze vier Minuten, bis die USV Jungs das erste Mal einen Korb erzielen konnten. Auch in der Defense klappte es alles andere als gut, sodass sich die Gegner in der gleichen Zeit bereits 12 Punkte erarbeitet hatten, welche auf viel zu leichte Fehler auf Jenaer Seite zurückzuführen waren. Trotz dessen, dass sich die VIMODROM Baskets danach mehr ins Zeug legten und gerade Christian Heyer gute Aktionen Richtung Korb setzte, stand es bereits nach dem 1. Viertel 13:21.

 

Aber was sind schon acht Punkte im Basketball, dachten sich die Trainerinnen der USV Mannschaft und ermutigten auch ihre Mannschaft, dass bei weitem nichts verloren war. Leider schienen die Erinnerungen an die geübten defensiven Techniken, die gewünschte Aufstellung in der Offensive und all die anderen wichtigen Details auf taube Ohren zu stoßen, denn das zweite Viertel lief noch wesentlich schlechter als das vorherige. Die Spieler aus Erfurt konnten „machen, was sie wollen“, wie man so unschön sagt. Kein Korb wollte fallen, um den Abstand zu verringern und in der Verteidigung waren Fouls das einzige, was erfolgreiche Abschlüsse verhinderte. Dies führte schon so früh im Spiel zu Foulproblemen und trug nicht zur Entspannung der Situation bei. Lediglich fünf Punkte wurden über die gesamten zehn Minuten hinweg erzielt, wobei daran auch die schlechte Freiwurfquote des Teams Schuld war.

 

Nach der Halbzeit und einem Rückstand von 26 Punkten, die es aufzuholen galt, versuchten die VIMODROM Baskets doch noch einmal ihre Motivation aufrecht zu erhalten. Vor allem Ludwig Pauly trat positiv überraschend auf, indem er um jeden Rebound kämpfte und offensiv gute Blöcke stellte. Und auch Neuzugang Dominic-Uzoma Pabst, der sein erstes Match im USV Jena Trikot absolvierte, spielte defensiv sehr clever, wodurch ihm einige Steals gelangen. Leider konnte man den Abstand vor dem letzten Viertel aber nur unmerklich verringern, bei einem Stand von 34:61 war dieser schon sehr deutlich.

 

Schlussendlich liefen die letzten Minuten des Spiels dann trotzdem besser als gedacht. Zwar musste viel durchgewechselt werden, weil sich erste Ermüdungserscheinungen zeigten, aber dafür versuchten die Jenaer viel Transition zu spielen und kämpften um die Bälle. Leider konnte man trotzdem nichts mehr gegen das solide spielende Team aus Erfurt ausrichten, das zwar den Vorsprung auch nicht ausbauen, aber zumindest halten konnte. Traurig an diesem Ausgang der Partie war insbesondere, dass man annehmen konnte, dass es ein durchaus knappes Spiel geworden wäre, wären die USV VIMODROM Baskets von Beginn an so aufgetreten wie in der zweiten Hälfte. Dort wurde deutlich, dass sie definitiv in der Lage gewesen wären, mitzuhalten und die nötigen Fähigkeiten dafür auch besitzen. Allerdings muss man, wie bereits nach der letzten Niederlage, ehrlich feststellen, dass bei der derzeitigen Trainingsbeteiligung und individuellen Motivation während des Trainings keine Wunder zu erwarten waren. Hoffen wir, dass sich dies nach zwei deutlich verlorenen Spielen nun endlich wieder ändern wird.

 

Für die USV VIMODROM Baskets u19 spielten: Heyer (11), Hädrich (11), Reichart (8), Komischke (7), Pabst (5/1 Dreier), Wagner (3), Schulz (2), Kette (2), Pauly (1)

 

Weiterhin eine weiße Weste

 

Das vierte Saisonspiel der USV VIMODROM Ladies I gegen den BC Erfurt I startete mit einem kleinen Fauxpas. Beim Sprungball übertrat unsere Nummer 24 (Vanessa Kajan) die Linie und somit gab es Einwurf für die Erfurterinnen. Was noch als Anfangsnervosität hätte gelten können, setzte sich im weiteren Spielverlauf fort. Zwar konnte man durch eine intensive Zonenpresse zu Beginn die Gegner ebenfalls zu leichten Fehlern bringen und somit schnell punkten, aber das Spiel blieb hektisch. Trotzdem waren die Leistungsunterschiede deutlich sichtbar, denn das 1. Viertel endete mit einem Punktestand von 34:2.

 

Leider konnten wir unsere Fehlerquote im 2. Viertel nicht reduzieren und somit war es Erfurt möglich, vergleichsmäßig viel zu punkten (24:18). Trotz der motivierenden Worte von Ina konnte Angelina die beiden Freiwürfe vor der Halbzeitpause nicht versenken und damit stand es 58:20 nach zwanzigminütigem Spiel.

 

Mit einem Dreier von unserem Kapitän Denise starteten wir in das 3. Viertel. Zu Beginn hatte es noch den Anschein, dass wir mit einer höheren Konzentration zurück ins Spiel starteten. Jedoch schlichen sich immer wieder kleine Fehler ein. Das lag zum einen daran, dass Erfurt nicht die notwenige Gegenwehr leisten konnte und man dadurch nicht wirklich bestraft wurde, wenn es zu Fehlpässen oder Unaufmerksamkeiten kam. Zum anderen ging man nicht mehr richtig konsequent zum Korb und verlegte viele einfache Punkte.

 

Auch das letzte Viertel gestaltete sich als sehr zäh. Die Konzentration nahm immer mehr ab und die Körbe wollten auch nicht mehr fallen. Zudem wollte irgendwie keiner den 100. Punkt erzielen, bis sich unsere Nummer 1 ein Herz fasste und mit einem Jumpshot abschloss. Damit ist es mittlerweile der dritte Kasten Bier, welcher auf das Konto von Alex geht. Mit einem Dreier von unserer 13 (Anna) und einem Lay-Up von Nummer 6 (Ina) beendeten wir das Spiel mit 113:33.

 

Für die USV VIMODROM Baskets Damen I spielten: Kajan (26), Alkewitz (26/4 Dreier), Kraski (20/1), Elsner (13/1), Metzdorf (11/3), Suppe (11), Riebel (4), Vogel (2)

 

Niederlage bringt viele Erkenntnisse

 

USV VIMODROM Baskets Herren II unterliegen in Weimar

 

Mit einem stark dezimierten Kader traten die bis dato noch ungeschlagenen USV VIMODROM Baskets beim Ligakonkurrenten in Weimar an. Mit Adrian Langer, Steffen Raddatz, Markus Schmidt, Swen Hartfiel und Felix Martick fehlten wichtige Stützen aus den bisherigen erfolgreichen Auftritten. Dennoch sah man das Spiel gegen die mit fünf Siegen bei nur einer Niederlage starken Weimaer als weiteren Schritt in der Entwicklung des Teams und als Chance für einige Spieler, sich auf dem Spielfeld zu beweisen.

 

Den besseren Start ins Spiel erwischten dann auch gleich die Universitätssportler. Mit konsequenter, schneller und aggressiver Offensive erarbeitete man sich beinahe in jedem Angriff freie Würfe. Allein die Trefferquote lies etwas zu wünschen übrig. So konnte man sich in der Anfangsphase nicht noch deutlicher vom Team aus Weimar absetzen. Dennoch war der Frust auf Seiten der Gastgeber so groß, dass bereits nach etwas mehr als drei Minuten eine minutenlange Unterbrechung des Spiels den Rhythmus störte. Dabei echauffierte man sich über eine aus eigener Sicht falsche Schiedsrichterentscheidung und konnte froh sein, nach der Unterbrechung und dem ruppigen Auftreten gegenüber den Schiedsrichtern noch alle Spieler zur Verfügung zu haben. So konnten die VIMODROM Jungs das Viertel mit 17:10 für sich entscheiden und hatten zu diesem Zeitpunkt alles im Griff.

 

Auch das zweite Viertel startete mit guten Aktionen der Gäste, die weiter das Geschehen kontrollierten. Lediglich die Foulbelastung sorgte für ein wenig Unbehagen, aber die von der Bank kommenden Spieler lieferten durchweg gute Leistungen ab und konnten die Zwangspausen kompensieren. Drei Minuten vor Ende des Viertels stellte Weimar die Defense um und brach den offensiven Fluss des Teams ein wenig. In der Folge suchte man zu hektisch Abschlüsse, spielte nicht mehr geduldig die beste Option heraus. Dennoch konnte man auch das zweite Viertel für sich entscheiden und ging mit einer 39:31 Führung in die Kabine.

 

Nach der Halbzeitpause erarbeitete man sich wieder bessere Würfe, allein fallen wollten sie nicht. Dazu kamen auch noch einige einfache Abschlüsse im Fast Break, die man nicht nutzen konnte. Das baute den Gegner sichtlich auf. Zur Mitte des Viertels konnte Weimar das Spiel ausgleichen. In den letzten Minuten des dritten Viertels machte das Team einige Fehler in der Defense und gestattete Weimar zur viele einfache Abschlüsse. So gab man den Spielabschnitt mit 25:7 ab und sah sich mit 10 Punkten im Rückstand.

 

Im Schlussabschnitt sollte noch einmal ein Come Back gestartet werden. Erneut erarbeitete man sich gute Abschlüsse, die man meist nicht verwerten konnte. So kam man nicht entscheidend heran. Damit musste man sich nach großem Kampf in Weimar geschlagen geben (65:75), nimmt aber insbesondere für die Arbeit in der Defense und die Geduld in der Offense wichtige Erkenntnisse mit.

 

Jetzt hat man erneut eine lange Pause in der Saison, in der man sich auf die nächsten Gegner vorbereiten und weiterentwickeln kann.

 

Für die USV VIMODROM Baskets Herren II spielten: Roewer (19/5 Dreier), Kühl (17), Lecht (11/1), Heppner (10), Li (6), Richter (2), Glandt, Rose

 

Weitere Spiele der USV VIMODROM Baskets

USV VIMODROM Baskets u16 vs. BBC Mühlhausen 2010 (AK): 49:106

USV VIMODROM Baskets Damen II vs. Ladybaskets Jena: 41:54


08.11.2017 12:35