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Erfolgreiche Nachwuchs-Bezirksmeisterschaften Tischtennis

Berg und Tal

Die USV VIMODROM Baskets beenden das Wochenende mit einem historischen Sieg, aber auch einigen Niederlagen


Erste Saisonniederlage

 

Am vergangenen Sonntag mussten die USV VIMODROM Baskets u14 die erste Niederlage der Saison einfahren. Dass man bisher alle Teams schlagen konnte war bereits eine kleine Überraschung, da die Sterne zu Beginn der Saison gar nicht gut standen. Mittlerweile kann man auf einen Kader von 7 Spielern zurückgreifen, was das Team zumindest gut spielfähig macht, auch ohne Aushilfen. Voraussetzung ist natürlich, dass auch immer möglichst alle Spieler bei den Partien dabei sein können. Für das Spiel gegen den USV Erfurt, der direkt unter den VIMODROM Jungs in der Tabelle stand, kam am Freitagabend die schlechte Nachricht: Louis, der Topscorer des Teams, hat einen Gipsarm und fällt für mehrere Wochen aus.

 

Dadurch trat das USV Team mit nur sechs Spielern und ohne ihren besten Punktemacher an. Doch auch der USV Erfurt konnte nur fünf Spieler aufs Protokoll schreiben. Allerdings waren besagte fünf Spieler um Längen größer als die schmächtigen USV Jungs und man sah sich vor einer harten Probe.

 

Prompt wurde man damit konfrontiert, was sich angedeutet hatte. Durch die Größe konnten sich die Jungs aus Erfurt den Ball zupassen wie sie wollten und wiesen zudem eine ziemlich gute Wurftechnik auf. Das erste Viertel ging mit 26:10 an die Gäste. Im zweiten Viertel konnten die bis dato ungeschlagenen VIMO Jungs die Vorgaben besser umsetzen, zeigten schöne Spielzüge und fanden teilweise gute Abschlüsse gegen die großen Gegner. Auch defensiv funktionierte die Zuordnung besser und das Viertel ging nur mit 10:18 an die Gäste (20:44).

 

Im dritten Viertel zeichnete sich ein ähnliches Bild. Das Spiel war grundsätzlich recht chaotisch und von vielem Hin und Her geprägt, doch das Heimteam ließ den Vorsprung der Gäste nicht größer werden. Nur leider kamen sie auch nicht näher heran. Die letzten zehn Minuten muss man eigentlich vergessen. Mit 4:30 war die Luft komplett raus. Das USV Team schien wesentlich erschöpfter als die Erfurter Jungs, die durchspielen mussten. Doch gegen die Größe kam man nicht an und die Verzweiflung steckte zusätzlich in den Beinen der VIMODROM Jungs. Sowohl offensiv als auch defensiv war man nicht clever genug, den Gegner in Schach zu halten und muss daher verdient mit der ersten Saisonniederlage leben. Am kommenden Wochenende geht es direkt weiter. Am Sonntag spielt man zu Gast bei den Ladybaskets.

 

Für die USV VIMODROM Baskets u14 spielten: Mauß (21), Scholze (9), Nürnberger (4), Bauersachs (1), Maak, Morigerowsky

 

Kein Spiegel der Tatsachen

 

Das Ergebnis des vergangenen Spiels der USV VIMODROM Baskets U19 Jena spiegelt mit 81:67 leider nicht die Leistung des „angereisten“ Auswärtsteams des USV Jena wieder. Denn auch wenn das Match schlussendlich verloren wurde, war es seit langer Zeit einer der besten Auftritte der Jungs, worauf alle stolz sein können!

 

Bereits vor dem Wochenende war klar, dass das Duell gegen den Tabellenersten, die Mannschaft von Science City Jena II, nicht einfach werden würde. Und das nicht nur aufgrund des Tabellenplatzes: Im letzten Training war man nur zu sechst und auch für das Spiel selbst hatten so viele Spieler abgesagt, dass man am Ende lediglich 7 Spieler zur Verfügung hatte. Dennoch wollte man sich natürlich nicht die Blöße geben und direkt von Beginn an aufgeben, sondern wie an jedem Wochenende um den Sieg kämpfen. Leichter gesagt als getan, denn wie in den vergangenen Spielberichten zu verfolgen war, waren Kampfgeist und Motivation leider ein eher fehlendes Element gewesen. Doch nicht in diesem Spiel! Von der ersten Minute an kämpften die USV Jungs um jeden Ball, stürzten sich in die Defense und schlossen offensiv mit überraschender Selbstsicherheit ab. Leider bekam der Kapitän des Teams, Kornelius Komischke, direkt in den ersten Minuten zwei Fouls gepfiffen, die die VIMO Mannschaft etwas aus der Fassung brachte und ihn dazu zwangen, auf der Bank Platz zunehmen. Nichtsdestotrotz lag man nach 10 Minuten lediglich mit 6 Punkten hinten, was alle für den Verlauf des Spiels hoffen ließ (22:16).

 

Das zweite Viertel lief etwas ruhiger und weniger emotional ab. Hier fand vorallem Christian Heyer immer wieder unbeirrt den Weg zum Korb, aber auch alle anderen fassten sich ein Herz und schlossen gegen die körperlich durchaus überlegenen Gegner erfolgreich ab. Nur die Verteidigung wollte nicht so richtig klappen. Eine aggressive Zone verhinderte zwar zumeist einfache Würfe und leichte Aktionen der Gegner, aber irgendwie bekam man den Highpost-Cut nicht unter Kontrolle. Immer und immer wieder war dort eine freie Lücke und schloss man diese, so war der Durchstecker-Pass offen. Aufgrund des trotzdem in etwa ausgeglichenen Scorings und sehr gutem Teamplay auf Seiten der VIMODROM Baskets stand es zur Halbzeitpause 43:35.

 

Kurz vor dem 3. Viertel warnten die Trainerinnen davor, wie leider üblich, schlecht in die zweite Hälfte zu starten und ermahnten die Jungs, Ruhe zu bewahren und sich nicht von eventueller Hektik der Gegner anstecken zu lassen. Trotz alledem führten einige Unachtsamkeiten sowohl in der Offense als auch in der Defense direkten zu einfachen Abschlüssen des Science City Teams, sodass sich der Abstand, den es aufzuholen gab, noch vergrößerte. Ungeachtet eindringlicher Erklärung besserte sich auch nicht die Verteidigung des Highposts und auch insgesamt wirkten die VIMO Jungs etwas zerfahrener als nötig, was in einem emotionalen Spiel wie diesem aber durchaus verständlich erscheint. Entgegen all dieser Probleme steuerten unter anderem Lennart Schulz und Zeno Reichart immer wieder Punkte bei, sodass es der Mannschaft vom USV gelang, wenigstens ein klein bisschen Rückstand wieder aufzuholen. Leider stand man nach weiteren 10 Minuten trotzdem vor einer größeren Differenz als zuvor (62:50).

 

Das letzte Viertel erklärt, warum das Spiel ganz eindeutig kein Spiegel der Tatsachen war. Bis hierhin hatten die USV VIMODROM Baskets gekämpft, sich immer wieder gegenseitig motiviert, Steals geholt und sich zum Korb durchgeschlängelt. Aber ab jetzt fehlte einfach die Kraft dafür. Ohne jeden Zweifel wäre dies anders gewesen, hätte man öfter wechseln können. Natürlich ist das keine Ausrede dafür, dass man über 40 Minuten hinweg nicht in der Lage war, den Highpost ordentlich zu verteidigen, auch wenn man bemerken muss, dass diesmal Spieler mit der Position betraut wurden, die kaum Erfahrung darin besitzen. Daher gibt es an dieser Stelle trotzdem ein Lob an Felix Kette und Levin Daffinger, die sich wacker geschlagen haben und dafür beim Boxout immer zur Stelle waren. Aber auch ein Spieler wie Hannes Meyer wuchs in diesem Spiel wieder über sich hinaus und füllte eine notwendige Position aus, die einiges an Verantwortung beinhaltete! Generell lässt sich feststellen, dass alle 7 Spieler ihr bestes Können aufs Parkett gebracht haben und auch wenn es zum Schlusspfiff 81:67 stand können alle Spieler, wie bereits eingangs erwähnt, stolz auf sich und ihr Team sein!  

 

Für die USV VIMODROM Baskets U19 spielten: Heyer (16), Schulz (15), Reichart (14/1 Dreier), Daffinger (9/1), Komischke (8), Meyer (3), Kette (2)

 

Fünfter Sieg und fünfter Kasten

 

Am vergangenen Sonntag trafen die USV VIMODROM Baskets Damen l in eigener Halle auf das sehr junge Team vom USV Erfurt und fuhren mit einem 170:16 den damit höchsten Sieg der jüngeren Geschichte des Damenbasketballs im USV Jena ein. Noch vor dem Spiel war klar, dass man leider auf Jule, die sich beim Warm Up verletzte, verzichten musste und so starteten die Damen mit 8 Spielerinnen in das Spiel.

 

Das 1. Viertel glich einem Schützenfest auf Seiten der VIMO Ladies, ganze 7 Dreier fanden ihren Weg in das Netz. Schnelle Ballgewinne durch eine harte Ganzfeldpresse wurden zu einfachen Layups umgewandelt und schöne Pässe fanden den Weg in die Zone. Unser Nesthäkchen Leo setzte mit ihrem Einsatz in diesem Spiel ein klares Ausrufezeichen. So konnte sie im 1. Viertel zwei schöne Dreier auf ihrem Konto verbuchen. Auch Alex netzte zwei Dreier ein sowie Denise, Alice und Anna je einen. Nach den ersten 10 Minuten Spielzeit stand es demnach 47:6.

 

Im 2. Viertel wollte man an die Erfolge des 1. anknüpfen und durch eine konsequentere Defense weniger einfache Punkte zulassen. Dies gelang auch, da den Mädels aus Erfurt lediglich ein Dreier von der Aufbauspielerin, Jenny Hentrich, gelang. Auf Seitem der VIMO Ladies führten schnelle Hände, vor allem von Angelina, zu schnellen Fastbreakpunkten. Man verabschiedete sich mit 84:9 in die Pause.

 

In der Halbzeitpause einigte man sich darauf, die Systeme ordentlich zu laufen und vor allem die Innenspielerinnen mehr in Szene zu setzen. Die Defense ließ in diesem Viertel lediglich einen einzigen Punkt zu, der in der letzten Minute von den jungen Mädels aus Erfurt an der Freiwurflinie verwandelt wurde. Erst nach dem Spiel wies man Alex darauf hin, dass sie zum wiederholten Male den hundertsten Punkt mit einem schönen Dreier einnetzte. Sie muss damit nun zum 4. mal eine Runde „schmeißen“. Das 3. Viertel beendete man mit 122:10.

 

Im letzten Viertel erzielten die Damen ganze 48 Punkte durch Layups und Freiwürfe. Mit einer 100%-Freiwurfquote beendeten sie das doch sehr einseitige Spiel. Die junge Mannschaft aus Erfurt zeigte das ganze Spiel über vollen Einsatz und ließ sich durch den hohen Punktestand nie entmutigen. Besonders zu erwähnen ist eine sehr stark spielende Vanessa, die mit 43 Punkten Topscorerin des klar von den VIMODROM Damen dominierenden Spiels wurde.

 

Für die USV VIMODROM Baskets Damen I spielten: Kajan (43), Ruppe (27/3 Dreier), Alkewitz (25/1), Kraski (25), Hartmann (20/2), Metzdorf (17/3), Vogel (4), Dreßler (9/1)

 

Weitere Spiele der USV VIMODROM Baskets

USV VIMODROM Baskets u16 gegen USV Erfurt: 47:82


28.11.2017 12:35