Universitätssportverein Jena e.V.
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten
Basketball geht weiter in 2018

Ausgeglichene Wochenendbilanz

Die USV VIMODROM Baskets beenden das Wochenende mit zwei Siegen und zwei Niederlagen


Kräftezehrende Saison

 

Die nervenaufreibende und anstrengende Saison forderte auch am vergangenen Wochenende bei der USV VIMODROM Baskets u14 ihren Tribut. Gegen einen Gegner, den man bisher immer schlagen konnte und das auch meist souverän, zog man dieses Mal den Kürzeren. Zum Sonntagmittag traf man auf das Team des HSV-KSSV Weimar und verlor knapp mit 75:80.

 

Der Spielverlauf war dabei ähnlich wie bei den letzten Spielen zuvor. Es scheitert bei den jüngsten der VIMODROM Basketballer weder am technischen oder taktischen Können, noch an der fehlenden Teamchemie. In dieser Saison sind die Jungs mit einem Kader von maximal sieben Spielern schlichtweg in jedem Spiel maximal gefordert. Hinzu kommt immer wiederkehrendes Verletzungspech, zuletzt von Louis Templin, derzeit vom teamführenden Nori Mauß. Gegen Weimar schien die Bank einmal etwas voller zu werden, da ein paar u16 Spieler aushelfen wollten. Letztendlich klappte es nur bei einem, was erneut nur zwei Wechselspieler zur Folge hatte.

 

Wie jedes Basketballspiel war auch dieses von Höhen und Tiefen geprägt. Nachdem man zum Ende des ersten Viertels im leichten Rückstand war (17:21), konnte man sich bis zur Halbzeit herankämpfen und eine minimale Führung mit in die Pause nehmen (34:33). Dabei waren vor allem die ersten Minuten blanke Sahne! Das Teamplay funktionierte, man spielte gute Pässe und verwandelte die Abschlüsse. In der Verteidigung hielt man den Gegner in Schach und durch eine konzentrierte Zuordnung war Weimar der Weg zum Korb meist verschlossen. Doch es schlichen sich auch immer wieder kleine Fehler ein, die das Team leider unnötig runterzogen, wodurch die Stimmung beim kleinsten Misserfolg kippte.

 

In der zweiten Halbzeit setzte sich dieses Bild fort. Zu viele Fehler passierten durch mangelnde Konzentration und fehlende Körperspannung. Anfangs landete gefühlt jeder zweite Pass in den Händen des Gegners. Das Team schaffte es nicht, sich aus diesem Loch wieder herauszuziehen und verlor am Ende verdient gegen eine sich immer mehr formende Mannschaft aus Weimar mit 80:75.

 

Die Ferien werden die VIMO Jungs nun nutzen, um etwas den Kopf frei zu bekommen und die Füße hochzulegen. Es gilt, wieder neue Energie zu schöpfen für die restlichen Spiele bis zum Saisonende. Das Team nimmt sich einen versöhnlichen Abschluss dieser schwierigen Saison vor und möchte dafür noch ein paar Erfolge feiern.

 

Souveräner Start ins neue Jahr

 

Für die 1. Damen der USV VIMODROM Baskets Jena stand vergangenen Sonntag endlich das erste Spiel des neuen Jahres an. Zu ungewohnt morgendlicher Stunde (zumindest für die Vimo Ladies) begann das Auswärtsspiel gegen die LadyBaskets Jena, welches schlussendlich souverän mit 18:123 gewonnen werden konnte.

 

Der Partie voraus ging eine relativ anstrengende Woche, welche vor allem durch lange und intensive Trainingsspiele gekennzeichnet war. Dementsprechend sollte der Fokus am Wochenende auch auf einer guten Intensität liegen, was mit einem Kader von 11 Spielerinnen zumindest vom Pausenpensum her keine Schwierigkeit darstellen sollte. Dieser Zielvorgabe folgend, starteten die Ladies in der Verteidigung übers ganze Feld gleich zu Beginn mit Aggressivität, aber Kontrolle. Auch offensiv hatte man gezielt an neuen Plays gearbeitet, welche direkt erfolgreich mit einem Dreier von Denise Alkewitz zu den ersten Punkten des Spiels führten. Die Mann-Mann Verteidigung der sehr jungen gegnerischen Mannschaft ermöglichte es zudem, nahezu alle Systeme einmal auszuprobieren, was verschiedenste Abschlüsse und gutes Teamplay zur Folge hatte. Nach den ersten 10 Minuten, in denen bereits jeder etwas Spielzeit bekommen hatte, stand es dann 2:37.

 

Auch im zweiten Viertel konnten die USV VIMODROM Baskets an ihre bisherige Leistung gut anknüpfen. Besonders zu erwähnen sind hier auch die zwei Jüngsten, Lena Rothämel und Leo Hartmann, die zwar zuvor schon bei einigen Spielen mit dabei waren, aber in Lenas Falle beispielsweise das erste Mal ganz alleine als Pointguard auf dem Feld verantwortlich für die Struktur des Teams waren. Dies sollte in den nächsten 10 Minuten insgesamt auch gut gelingen, aber selbst wenn offensiv die Abschlüsse funktionierten, passierten in der Defense immer mal wieder kleine, unnötige Fehler, die meist auf Unstimmigkeiten zurückzuführen waren. Gerade in der Blockverteidigung galt es, deutlicher zu kommunizieren, was sich über den Verlauf des Spiels hinweg aber immer mehr verbesserte, sodass die Vimo Ladies ihren Vorsprung zur Halbzeit bereits auf 57 Punkten ausgebaut hatten (6:63).

 

Nach der Pause entwickelte sich das Spiel dann nicht mehr wie geplant. Spürbar ließen die Konzentration und damit zusammenhängend auch die Intensität nach. Einige Pässe fanden nicht mehr ihr Ziel und auch die Würfe wollten einfach nicht mehr fallen. Nicht wie besprochen gestaltete man den Ballvortrag deutlich zu langsam und fand nur selten den Einstieg in eine flüssige Motion Offense. Dies erschien aber genau jetzt umso wichtiger, hatten die LadyBaskets doch auf eine Zone umgestellt. Leider ließ man ihnen aber viel zu viel Zeit sich zu sortieren, anstatt einen frühzeitigen Einstieg in ein Play zu finden. Dafür eröffnete es den VIMODROM Baskets die Möglichkeit, auch an den Zonen Plays zu arbeiten, die im Teamtraining meist etwas weniger zum Einsatz kommen, aber selbstverständlich ebenso Präzession voraussetzen.

 

Das letzte Viertel glich dann weitgehend dem vorherigen. Die freien Würfe wurden zwar wieder mit etwas mehr Selbstvertrauen genommen, wollten aber nicht hochprozentig fallen und auch die Aufmerksamkeit war nicht auf dem bestmöglichen Level. Dies galt beispielsweise für das Ausboxen, wodurch die größte Spielerin der LadyBaskets, Lea Isibor, den Großteil der Punkte ihres Teams erzielten konnte. Als Ausgleich dessen gab es auf Seiten der USV VIMODROM Baskets in diesem Abschnitt wesentlich mehr Aktionen aus eigenen, offensiven Reboundsituationen und endlich auch aus Fastbreaks. Zusätzlich dazu legte man sich defensiv nochmal ordentlich ins Zeug, erlangte einige Steals und spielte Überzahlsituationen gut als Team aus. Vor allem Angelina Kraski schien hierbei in den letzten paar Minuten immer an der richtigen Stelle zu stehen und erzielte einen Korb nach dem anderen, was zu einem schlussendlichen Stand von 18:123 beitrug.

 

Nun hat man wieder eine trainingsreiche Woche vor sich, um an einigen Baustellen und Feinheiten zu arbeiten. Kommendes Wochenende sind die Mädels aus Weimar zu Gast in der USV Halle, Tip-Off ist Samstag 16.00 Uhr und wie immer freuen sich die Vimo Ladies über zahlreiche Zuschauer!

 

Für die USV VIMODROM Baskets Damen I spielten: Alkewitz (26), Dressler (11), Elsner (5), Hartmann (2), Kajan (14), Kraski (14), Metzdorf (5), Riebel (18), Rothämel (6), Ruppe (19), Vogel (3)

 

Defensivschlacht zur Primetime 

 

(rg) Im Rückspiel gegen die Jungs von Science City V gelang den USV VIMODROM Baskets Herren III von Coach Schwiekal und Physio Vogel nicht nur die Revanche zur knappen Niederlage im Hinspiel, sondern auch der Ausbau der erfolgreichen Siegesserie zum Start der Rückrunde.

 

Der Start des Spiels verlief allerdings, wie bereits gegen Gera, etwas holprig. Früh lief man einem 0:6 Rückstand hinterher und musste bis zur sechsten Spielminute auf seine eigenen Punkte durch Gierschke warten. Danach war das Spiel ausgeglichen und auf beiden Seiten von guter Defense und stockender Offense geprägt. Das erste Viertel ging 8:12 an SCJ V. Auch der zweite Spielabschnitt ging knapp an die Gäste und so trennte man sich zur Halbzeit 19:26.

 

Wieder einmal musste das Team viel für den eigenen Erfolg arbeiten. Trotz der eigenen Unsicherheiten und einer schlechten Freiwurfquote konnte man sich in der Defense immer auf seinen Nebenmann verlassen und so Chance um Chance kreieren, den Rückstand zu verkürzen. Es gelang, die Gäste mehr und mehr aus dem Konzept zu bringen und das eigene Selbstvertrauen zu stärken. Mit 34:42 ging es in das letzte, nervenaufreibende Viertel.

 

Zum Start des vierten und letzten Viertels war man in den Köpfen der Gäste angekommen. Obwohl Center Straub nach einem harten Foul Glück hatte, nicht des Spiels verwiesen worden zu sein, tat es dem eigenen Spiel keinen Abbruch. Science City konnte lediglich einen Punkt in diesem Viertel verbuchen und fand kein Mittel, den Schlusssprint der Gastgeber zu verhindern. Das letzte Viertel konnte deutlich 13:1 gewonnen werden. Das Spiel ging verdient an die Herren der USV VIMODROM Baskets III.

 

Für die USV VIMODROM Baskets Herren III spielten: Straub (8), Rinke (7), Gayko (7), Geisler (6), Gierschke (4), Gruber (4), Fritsche (4), König (4), Slowik (2), Hädrich (1), Petrasch, Jahrmarkt

 

Weitere Spiele der USV VIMODROM Baskets

USV VIMODROM Baskets Herren II vs. BC Erfurt II: 72:100


30.01.2018 12:44